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15.05.2014 - 

Statistik

Verschlüsselter Datenverkehr nimmt deutlich zu

Nach den Enthüllungen des Whistleblowsers Edward Snowden verlassen sich immer mehr Internet-Anwender nicht mehr auf die offene Kommunikation im Netz.

Der verschlüsselte Datenverkehr im Internet hat sich im vergangenen Jahr weltweit mehr als verdoppelt. In Europa laufen sogar mindestens dreimal so viele Daten über verschlüsselte Verbindungen als noch Anfang 2013, zeigt eine Statistik des kanadischen Netzspezialisten Sandvine. Der höhere Verschlüsselungsgrad ist unter anderem auf die erweiterten Angebote der großen Internetdienstleister zurückzuführen.

Google, Yahoo oder Facebook hatten die Verschlüsselung ihrer Dienste nach den ersten Enthüllungen zur NSA-Abhöraffäre in der zweiten Jahreshälfte 2013 verstärkt umgesetzt. Sandvine erhebt seine Statistik "Global Internet Phenomena" halbjährlich.

In Europa liegt der Datendurchsatz in verschlüsselten Verbindungen mit 6,1 Prozent in den letzten sechs Monaten an vierter Stelle. Im gleichen Zeitraum letztes Jahr waren es erst 1,5 Prozent. Hier werden die meisten Daten bei YouTube (17,4 Prozent) abgerufen. An zweiter Stelle liegt der Datendurchsatz zu unverschlüsselten Webseiten über das Protokoll HTTP (16,3 Prozent), gefolgt von Daten, die über das File-Sharing-Protokoll Bittorrent (14.7 Prozent) laufen. Der Anteil des verschlüsselten Datenverkehrs über den Mobilfunk nahm von 3,4 auf 6,2 Prozent zu.

In den USA und Kanada fällt die Zunahme verschlüsselter Verbindungen nicht ganz so hoch aus. Sie ist von 2,4 Prozent auf 3,8 Prozent des gesamten Datenverkehrs gestiegen und liegen an fünfter Stelle. Dort machen der Video-Dienst Netflix und YouTube den höchsten Datenverkehr aus, gefolgt von Verbindungen über das Webprotokoll HTTP und Bittorrent. Auch in Afrika und Asien hat der verschlüsselte Datenverkehr sowohl im Web als auch im Mobilfunk deutlich zugenommen. (dpa/tc)

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