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05.02.1999 - 

Intel und RSA schließen Kooperationsvertrag

Verschlüsselung zukünftig im Chip integriert?

MÜNCHEN (CW) - Intel und RSA haben ein bilaterales Lizenzabkommen für den Technologieaustausch von Verschlüsselungssystemen geschlossen.

Intel plant, Verschlüsselungstechnologien in zukünftige Chipgenerationen zu integrieren. Zum aktuellen Zeitpunkt istjedoch noch nicht klar, welche Produkte davon betroffen sein werden. RSA will bereits Mitte 1999 neue Entwicklungsumgebungen für die "Bsafe-Crypto-C"- und "Crypto-J"-Software herausbringen, die für den Betrieb mit der Verschlüsselungshardware optimiert sind.

Intel könnte mit den neuen Chips in Konflikt mit den US- Behörden geraten, die den Export von Verschlüsselungstechnologie einschränken. Die Auflagen und Begrenzungen für Kryptografie sind derzeit drastischer als bei Softwarelösungen. Das "Wall Street Journal Europe" berichtet, Intel plane, die Verschlüsselungschips so zu bauen, daß sie zu einem späteren Zeitpunkt mit stärkeren Verschlüsselungsfunktionen ausgestattet werden könnten. Damit könne man sich an kommende Lockerungen der Exportbeschränkungen anpassen.