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08.04.1982 - 

Agentur fand nur die Hardware auf dem Markt:

Versicherungssoftware selbstgestrickt

FRANKFURT (pi) - Mehr Transparenz wollte Peter A. Gebhardt in seiner Versicherungsagentur erreichen. Mit einem Mikro ging er den Problemen zu Leibe.

Nach einem Systemvergleich entschied sich Gebhardt für den Compucorp 600 gegen ein Commodore-System. Mit Drucker mußte der Versicherungsagent allerdings einen Mehrpreis von 11 000 Mark schlukken. Spezielle Software für die Versicherungsagentur lieferte Compucorp mit dem Rechner nicht, doch konnten auch andere Hersteller laut Gebhardt zu diesem Zeitpunkt kein Angebot in dieser Richtung vorweisen.

Seine Anwendungssoftware entwickelte der Versicherungsvertreter also notgedrungen selbst. Sie umfaßt bis heute Dateiverwaltung (Anlage und Änderung von Kundenakten) und Dateiauswertung.

Der Compucorp 600 arbeitet mit einer Z8O-CPU (64 KB Arbeitsspeicher), verfügt über zwei Floppy-Disk-Laufwerke mit je 16 KB sowie einen Bildschirm (1920 Zeichen). Für den Anschluß von Peripheriegeräten steht eine V.24-Schnittstelle zur Verfügung.