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06.08.1999 - 

IANA startet Zuweisung der neuen Adreßräume

Version 6 des Internet Protocol kommt langsam in die Gänge

MÜNCHEN (ave) - Die Implementierung von Version 6 des Internet Protocol (IPv6) macht Fortschritte. Die Internet Assigned Numbers Authority (IANA) hat eigenen Angaben zufolge jetzt untergeordnete Stellen damit beauftragt, mit der "sofortigen Vergabe" von IPv6-Adressen zu beginnen.

Der gegenwärtig verbreiteten Version 4 des Internet Protocol (IP) gehen bekanntlich die Adressen aus. IPv6 soll Abhilfe schaffen: Statt der bisher üblichen 32 Bit stehen bei der neuen IP-Version 128 Bit zur Adressierung zur Verfügung, und auch die Sicherheitsfeatures wurden verbessert.

Bis zum endgültigen Umstieg auf IPv6 werden sicher noch einige Jahre ins Land gehen. Dennoch ist der Auftrag von IANA an die drei regionalen Internet-Registrierungsstellen American Registry for Internet Numbers (ARIN), Asia Pacific Network Information Centre (APNIC) und Réseau IP Européens Network Coordination Centre (RIPE NCC), ab sofort mit der Vergabe der neuen Adressen zu beginnen, ein wichtiger Schritt in Richtung "Next Generation Internet".

Ein IANA-Sprecher bezeichnete das Ganze denn auch als "historischen Augenblick in der Entwicklung des Internet". Jetzt können die in ARIN, APNIC und RIPE NCC zusammengeschlossenen Internet-Service-Provider (ISPs) mit der Zuordnung der neuen Adreßräume beginnen. Unternehmen, die sich bereits jetzt spezielle IPv6-Adreßsräume reservieren wollen, sollten sich an ihren jeweiligen ISP wenden. Da IPv6 rückwärtskompatibel ist, behalten die momentan gebräuchlichen Adressen aber ihre Gültigkeit.

Derzeit werden IPv6-Adressen neben dem Test-Backbone "6Bone" auch schon im Forschungs- und Bildungsnetz "6REN" eingesetzt. Nähere Informationen gibt es unter www.6bone.net und www.6REN.net.