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11.12.2006

Verstärkt den SMB-Markt im Visier

Die Small- und Medium-Businness-Kunden werden immer interessanter. Auch SMC Networks will diesen Markt verstärkt angehen. ChannelPartner sprach mit dem Deutschland-Chef von SMC Heimo Adamski.

Von Hans-Jürgen Humbert

Verstärkt den SMB-Markt angehen heißt die Losung beim Netzwerkspezialisten SMC Networks. "Aus den Flächenmärkten und dem Consumer-Geschäft haben wir uns zurückgezogen", berichtet Heimo Adamski, Regional Director Central Europe und SSE bei SMC. "Unsere Produkte verlangen nach einer intensiveren Kundenberatung, und dafür bieten wir auch höhere Margen. Selbst bei großen Projekten liegen diese noch im zweistelligen Bereich", so der Manager weiter.

In diesem Jahr hat das Unternehmen in verschiedenen Projekten rund 10.000 Endgeräte installiert. Besonders stolz ist Adamski auf die interne Vernetzung von 60 Hotels in Deutschland mit insgesamt 6.000 Endgeräten, die das Unternehmen zusammen mit einem Partnerverbund durchgeführt hat. Dank der VDSL-Geräte konnten die bestehenden Telefonleitungen in den Hotels weiter genutzt werden. Nur transportieren sie jetzt neben Sprache auch Daten aus dem Internet. "Für einen Geschäftsreisenden ist der Zugang zum Internet inzwischen ebenso wichtig wie ein guter Zimmerservice", glaubt Adamski. Über VDSL-Adapter ist in allen Zimmern mit Telefonanschluss der Internetzugang möglich - ein einfaches Kupferkabel reicht für Hochgeschwindigkeit aus.

Als einer der wenigen Netzwerkhersteller hat SMC Access Points im Portfolio, bei denen sich die Sendestärke einstellen lässt. "Das sei besonders wichtig, wenn mehrere Access Points in unmittelbarer Nähe zueinander montiert werden müssen", erklärt Adamski. So lassen sich Interferenzen zwischen den einzelnen Access Points einfach verringern.

Einen weiteren Schwerpunkt will das Unternehmen im Voice-over-IP-Markt setzen. "Besonders wichtig sei es dabei, eine Komplettlösung im Portfolio zu habe", sagt der Manager. "Es kann nicht sein, dass der Fachhändler sich seine Lösung aus mehreren Einzelgeräten verschiedener Hersteller zusammensuchen muss." Deshalb will das Unternehmen Anfang 2007 eine neue Komplettlösung für VoIP auf den Markt bringen. "Im ersten Schritt ist die zwar nur für 150 Teilnehmer konzipiert, was in den meisten Fällen auch ausreicht. Zu einem späteren Zeitpunkt planen wir aber eine größere Lösung für noch mehr Anschlüsse", verspricht Adamski.