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14.04.1995

Versteckte Zusatzkosten 16-Bit-Antivirensoftware wird nicht unter Windows 95 laufen

SAN MATEO (IDG) - IS-Manager werden beim Umstieg auf Windows 95 unter Umstaenden eine boese Ueberraschung erleben. Wie ein Sprecher der Microsoft Corp. nun bestaetigte, lassen sich die unter Windows 3.1 eingesetzten Antivirus-Tools mit dem 32-Bit-Betriebssystem nicht mehr verwenden.

Als Grund fuer die Inkompatibilitaet wird die neue Struktur von Windows 95 genannt. Derzeit verfuegbare Antivirenprogramme nutzen fuer den Scan-Vorgang die DOS-Dateifunktionen des Interrupt 21. Da Windows 95 kuenftig DOS und dessen Dateisystem ersetzt, kann auch der Interrupt 21 nicht mehr aufgerufen werden, so dass bislang verwendete Virusprogramme keine Infektionen feststellen.

Anders als bei DOS hat Microsoft nicht vor, Windows 95 mit einem Antiviren-Utility auszustatten. Der Anwender ist also auf 32-Bit- Produkte der Drittanbieter angewiesen. Symantec etwa entwickelt derzeit in Zusammenarbeit mit Microsoft eine Antivirensoftware, die auch puenktlich zur Freigabe von Windows 95 verfuegbar sein soll. In ersten Reaktionen sprechen Anwender von versteckten Kosten, die im Falle einer Migration zusaetzlich auf sie zukommen werden. Problematisch kann es auch werden, wenn zentral installierte Tools die Festplatten von Windows-95-Clients untersuchen sollen.