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21.07.1989

Verteilte Datenhaltung nun auch unter VSE

MÜNCHEN (CW) - Eines der ersten SAA-Produkte von IBM, CICS/ Distributed Data Management (DDM), soll nun auch unter DOS/VSE laufen. Demzufolge scheint die IBM das bisherige Betriebssystem-Stiefkind in die Randbezirke ihres SAA-Konzeptes einzubinden.

Wie der Branchen-Informationsdienst Computergram meldet, soll die verteilte Datenverwaltung der IBM den Anwendern ermöglichen, Dateien auf Netzrechner mit verschiedenen Prozessoren zu speichern oder auf die Anwendungen dort zuzugreifen. Wegen der unterschiedlichen Dateistrukturen ist das heute noch ein Problem. CICS/DDM (VSE) läuft unter CICS/DOS/VS ab Release 1.7.

In vollem Umfang wird das Distributed Data Management derzeit einzig von der Prozessorfamilie der AS/400-Architektur unterstützt. Teile davon sind jedoch für das System/370 unter MVS sowie auf PCs und auf den Rechnern der IBM-Midrange-Serie /3x erhältlich - dann jedoch nicht unter dem offiziellen SAA-Schirm.

Als Bindeglied zwischen PCs und Großrechnern ist bisher nur die AS/400 in der Lage, sowohl Server als auch Requester-Funktionen auszuüben. So können Großrechner unter MVS/XA, die mit dem Transaktionsmonitor CICS arbeiten, zwar als Server dienen, die Requester-Funktion fehlt jedoch. Das bedeutet: Die AS/400 kann sich Dateien vom Mainframe, dieser sich aber umgekehrt keine von der AS/400 holen.