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29.08.1997 - 

Kommentar

Verunsicherung als Strategie

Beim Gerangel von Sony und Philips um die Art und Weise, wie DVD-Medien in Zukunft wiederbeschrieben werden können, geht es offensichtlich um knallharte Wettbewerbsinteressen. Ziel: Der Kunde soll nicht heute schon kaufen, was er erst übermorgen von Sony und Philips geboten bekommt.

Gemäß einer Studie des Marktforschungsinstituts Disk/Trend Inc. werden 1997 insgesamt 70,8 Millionen optische Speicherlaufwerke verkauft. Hierunter fallen alle Arten von CD- und DVD-Abspielgeräten. 1998 sollen es 83,4 Millionen, ein Jahr darauf 94,6 Millionen und im Jahrtausendjahr schon 106 Millionen Stück sein. Entscheidend ist nun, daß die unterschiedlichen CD- und DVD-Laufwerke im Prinzip durch ein einziges ersetzt werden können: den DVD-RAM-Player. Dieses Gerät ist auch für Privatkonsumenten sehr interessant, weil es herkömmliche Video- rekorder verdrängen kann (und wird). Mit anderen Worten: Es geht um den professionellen Anwender genauso wie um den Massenmarkt. Big Business also.

Und genau solch ein Gerät stellt Toshiba auf der IFA vor und wird es Anfang 1998 ausliefern. Hitachi und Matsushita haben ähnliche Geräte angekündigt.

Bis Sony und Philips mitbieten können, hat der Kunde aber wahrscheinlich schon längst entschieden. Ob es das ist, was Sony und Philips verhindern wollen?