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18.10.2002 - 

Sparzwänge steigern Bedarf an Kostenkontrolle

Verursachergerechte Abrechnung

MÜNCHEN (CW) - Die Lösung "Netinsight" des Osnabrücker Accounting-Spezialisten Nicetec erfasst IT-Dienste, ordnet sie Nutzern zu, berechnet dafür Tarife und stellt sie in Rechnung. Unterschieden werden beispielsweise Anwendungen von Microsoft, Oracle, SAP sowie Lotus Notes und DB2.

Vielfach ist es heute noch üblich, Abteilungen pauschal über Umlageverfahren zur Deckung der IT-Kosten heranzuziehen. "Solange das der Fall ist, wird sich niemand für den schonenden Umgang mit dieser Ressource direkt verantwortlich fühlen", argumentiert Frank Pfeiffer, Managing Director bei der Nicetec GmbH. Ein Umdenken setze erst ein, wenn IT-Abteilungen die Nutzung ihrer Dienste exakt messen und nach kaufmännischen Regeln den einzelnen Unternehmensbereichen in Rechnung stellen können. Die gegenwärtig herrschende Wirtschaftslage mit ihren Sparzwängen verschärfe noch die Notwendigkeit zur Kostenkontrolle.

Hilfestellung soll hierbei die Accounting-Lösung "Netinsight" von Nicetec bieten. Version 3.0 von Netinsight besteht aus vier Modulen: Die Komponente "Mediation" erzeugt ein einheitliches Format, "Accounting" ordnet den Benutzern Kosten zu, im "Rating" finden sich die Tarifmodelle, während das Modul "Billing" schließlich die Rechnung erstellt.

Applikationsbezogene Erfassung

Laut Pfeiffer äußern Kunden besonderes Interesse an der applikationsbezogenen Erfassung von IP-Daten. Daher verfügt die Lösung über verschiedene Konnektoren, die die Logfiles der Anwendungen auswerten. Diese Konnektoren laufen auf dem System von Nicetec. Sie direkt an der Anwendung zu implementieren, könnte die Applikation stören. Speziell für Microsoft-Produkte, Lotus Notes, Oracle, DB2 und SAP offeriert das Unternehmen solche Sonden. Außerdem integriert Netinsight Microsofts Visual Basic for Applications (VBA), so dass der Kunde selbst zusätzliche Funktionen ergänzen kann.

Je nach Anwendung sind verschiedene Tarifmodelle zur Abrechnung geeignet. Die Lösung unterstützt beispielsweise eine zeitliche Differenzierung, die Abrechnung pro Transaktion (etwa für SAP), volumenbasierend (Internet) oder nach Lizenzen (zum Beispiel für Microsoft-Produkte sinnvoll). Das Ermitteln der genauen Kosten einer Applikation nimmt das System der Firma natürlich nicht ab. Zum Lieferumfang von Netinsight gehört das "Customer Self Care Portal", das dem Anwender zur Online-Kontrolle seiner Verbrauchsstände und dem Zugriff auf Rechnungen via Web dient. Zusätzlich ist mit "Flowscope" ein Konnektor erhältlich, der die Aktivität in Ethernet-Netzen misst. Er funktioniert in 100-Mbit/s- und neuerdings in 1-Gbit/s-Netzen. (sra)