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03.12.1998 - 

Pentium-II-Motherboards bald billiger?

Via Technologies kündigt Pentium-II-Chipset an

MÜNCHEN (CW) - Bislang stellte Intel das für den Betrieb von Pentium-II-Prozessoren benötigte Chipset exklusiv her. Nun hat der Prozessorgigant Lizenzverträge mit anderen Herstellern getroffen. Damit sind Preissenkungen bei Pentium-II-Motherboards möglich.

Während man auf den Motherboards für Socket-7-basierte Systeme (beispielsweise Pentium MMX, AMD K6, Cyrix) allerhand verschiedene Chipsätze unterschiedlichster Hersteller finden kann, beherrschte Intel bislang alleine die Systeme mit Pentium-II-Prozessoren.

Nun hat Intel erste Lizenzverträge mit anderen Herstellern geschlossen. Acer Labs steht kurz vor der Vorstellung eines eigenen Chipsets, Via Technologies beginnt jetzt bereits mit der Auslieferung des neuen Chipsets "Via Apollo Pro". Im Gegensatz zu Intels-BX-Chips beherrscht das Apollo-Chipset nur eine CPU, unterstützt jedoch außer Pentium-II- auch Pentium-Pro-Prozessoren.

Das herausragendste Merkmal ist jedoch, daß mit dem Via-Chipset ältere 66-Megahertz-Speicherbausteine (Fast Page DRAM) in 100-Megahertz-Systemen verwendet werden können. Damit bietet Via einen Migrationspfad auf schnelle Pentium-II-Systeme, ohne daß der Anwender dabei die bestehenden Speicherbausteine austauschen muß.

Das Chipset ist eines der Kernelemente eines Motherboards. Die "Northbridge" verbindet CPU und Speicher, die "Southbridge" stellt den Kontakt zu den weiteren PC-Komponenten wie IDE-Schnittstelle und Bussen (PCI, ISA) her.