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19.05.2000 - 

Softwarebasis stammt von I2 Technologies

Via Web: Siemens IT Service übernimmt DV-Beschaffung

WIEN (CW) - Mit Hilfe des Softwareunternehmens I2 Technologies, Dallas, Texas, lanciert der Dienstleistungsriese Siemens IT Service GmbH & Co. OHG, München, zwei Web-basierte Serviceangebote: "IT Procurement" für das Tagesgeschäft und "E-Rollout" für Produkteinführungen auf Projektebene.

Siemens IT Service will seinen Kunden dabei helfen, "Übersicht in die weit verzweigten Beschaffungsprozesse zu bringen", so die offizielle Ankündigung des Angebots. In komplexen Projekten gebe es immer wieder Änderungen - sei es, weil der Lieferant die Termine nicht halten könne, sei es, weil einzelne Abteilungen vorgezogen oder zurückgestellt werden müssten. Zudem arbeiteten Einkaufs- und IT-Abteilungen nicht immer Hand in Hand, was die Beschaffungskosten in die Höhe treibe, die Prozesse verzögere und den Unmut der Endanwender schüre.

Hier hakt der 13000 Mitarbeiter starke Dienstleister ein: Er bietet den Unternehmen an, den gesamten Beschaffungsprozess für IT-Equipment oder andere nicht produktionsrelevante Teile zu übernehmen - inklusive Konfiguration und Installation bis zum Recycling der Altgeräte. Das hat er zwar auch in der Vergangenheit schon getan; neu ist jedoch die dafür verwendete Technik: eine WWW-gestützte Plattform für das weitgehend elektronisch gesteuerte Beschaffungs-Management.

Einkäufern und Anwendern steht ein unternehmensspezifisch definierbarer Warenkorb zur Verfügung; zudem sollen sie sich jederzeit über den Status des Auslieferungsvorgangs informieren können. Ein Internet-gestützter Workflow verbindet die Einkaufs- und Liefervorgänge miteinander, indem er durchgängige Prozessketten definiert. Das sorgt für schnellen Durchlauf und hohe Transparenz.

Wie Alwine Schmitt-Kett, Leiterin des Bereichs Value Added Services Prozesse bei Siemens IT Service, erläutert, unterscheiden sich die Angebote E-Procurement und E-Rollout durch die implementierten Workflows. Identisch seien die Anwender-Schnittstelle, das Warenkorbsystem und die Integrationsmöglichkeiten, beispielsweise mit R/3 von SAP.

Für die Entwicklung der virtuellen Handelsplattform griffen die Münchner auf die "Tradematrix"-Tools des texanischen Softwareanbieters I2 Technologies zurück, mit dem sie Anfang des Jahres eine strategische Partnerschaft eingegangen waren. Zum Einsatz kommen unter anderem der "Internet Fulfillment Server" (IFS) und das Workflow-Tool "Rhythm Link". Die Softwarelösung soll ab dem kommenden Monat in fünf Pilotprojekten getestet werden.