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29.03.1996 - 

Nationaler VPN- und Packet-Service vorgestellt

Viag Interkom lockt Kunden mit neuen Mehrwertdiensten

"Wir werden vielleicht noch einmal den Firmennamen, nicht aber unser Hauptbetaetigungsfeld, naemlich Telekommunikation fuer Geschaeftskunden, aendern muessen", erklaerte Viag-Interkom- Geschaeftsfuehrer Hans Jochem Weiher in Hannover. Der Ex-Debis- Manager bezog sich mit diesem Statement auf die neue Aufgabenteilung in der Dreier-Allianz BT/RWE/Viag, wonach sein Unternehmen als Service-Provider fuer Business-orientierte Telecom- Dienste im Markt auftreten soll.

Das im Mai 1995 aus der Taufe gehobene Joint-venture befindet sich Weiher zufolge in puncto Wachstum im Plan. So konnte im ersten Geschaeftsjahr mit 250 Mitarbeitern ein Umsatz von rund 70 Millionen Mark generiert werden, bis Ende 1996 hat sich die Company eine Verdoppelung des Umsatzes sowie die Aufstockung des Personalbestandes um weitere 100 Mitarbeiter zum Ziel gesetzt. Um als relativer Newcomer gegen die Marktmacht der Telekom bestehen zu koennen, will man sich Weiher zufolge kuenftig vor allem als "Zweitlieferant neben der Telekom" um Grosskunden-Accounts bemuehen.

Neben dem in Deutschland bereits bekannten "Concert-Frame-Relay- Service" stellte Viag Interkom auf der CeBIT einen neuen "Virtual- Private-Network-Service" (VPN) vor, mit dem deutsche Unternehmen ihren inlaendischen Sprachverkehr (bei mittlerem bis hohem Verkehrsaufkommen) kostenguenstig und moeglichst effektiv managen koennen. Der VPN-Dienst wird in der Bundesrepublik flaechendeckend angeboten und hat laut Viag Interkom die Eigenschaften eines Intelligenten Netzes (IN), unterstuetzt somit IN-Leistungsmerkmale und ISDN-Features. Zudem ist durch eine Schnittstelle zum internationalen "Concert Virtual Service" das kostenguenstige Routing von Telefongespraechen ins Ausland moeglich.

Unternehmen mit rein nationalem Datenaufkommen koennen demnaechst auf einen neuen "Packet"-Service von Viag Interkom zugreifen. Der Dienst eignet sich, wie es auf der CeBIT hiess, vor allem fuer Anwendungen mit niedrigem Datenvolumen oder mobile Benutzer und bietet Zugangsgeschwindigkeiten von maximal 64 Kbit/s bei Festverbindungen und 28,8 Kbit/s bei Waehlverbindungen ueber das oeffentliche Telefonnetz.