Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

25.09.1987 - 

Alle Mitarbeiter der Österreich-Niederlassung haben gekündigt:

Victor-Team will neue Firma gründen

WIEN (CWÖ) - Kuriosum bei der österreichischen Tochter von Victor: Nach schon länger andauernden Unstimmigkeiten mit der deutschen Muttergesellschaft hat die gesamte Belegschaft nebst Geschäftsführer das Handtuch geworfen und das Unternehmen verlassen.

Als Grund für den "kollektiven Ausstieg" nannte das Victor-Team Qualitätsmängel der neuen Rechner-Serie und mangelnde Unterstützung durch die deutsche Mutter. "Wir sind von Deutschland hängengelassen worden", so der einhellige Tenor der Mitarbeiter. Einen Tag nach deren Arbeitsniederlegung hatte schließlich auch Geschäftsführer Peter Schippert das Handtuch geworfen. Einige Wochen zuvor war er von Udo Reinsch, dem deutschen Geschäftsführer, noch zum Verbleib überredet worden.

Reinsch, der mit seinem Stellvertreter Alan Jensen bis auf weiteres die Victor Österreich-Aktivitäten managen wird, kommt der Exodus nicht ungelegen. Mit den in der Alpenrepublik. erzielten Ergebnissen, so sein Kommentar, sei er bisher nicht: übermäßig zufrieden gewesen.

Auch habe das österreichische Team durch eigenes Unvermögen die Probleme noch vergrößert, die zugegebenermaßen durch mangelnde Unterstützung der Frankfurter Victor und technische Schwierigkeiten entstanden seien. Reinsch, selbst erst seit Juli Geschäftsführer der Muttergesellschaft, will das Wiener Büro aber auf jeden Fall aufrechterhalten.

Die ehemaligen Victor-Mitarbeiter wollen, mit Ausnahme von Geschäftsführer Peter Schippert, ab Oktober ein neues Unternehmen aufziehen. Dies soll PCs aus österreichischer Fertigung verkaufen.