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11.01.2002 - 

Dresdener Vidsoft GmbH bietet 16 Kilohertz Audioübertragung

Vidconference verspricht verblüffende Qualität

DRESDEN (sra) - Mit ungewöhnlichen Leistungsdaten macht das Desktop-Videokonferenzsystem "Vidconference" der Dresdener Vidsoft GmbH auf sich aufmerksam. Die eigenentwickelte Software verspricht die Übertragung von 16 Kilohertz Audio sowie von 25 Bildern pro Sekunde auf einer einzigen ISDN-Verbindung.

Hohe Kosten beziehungsweise unbefriedigende Ton- und Bildqualität haben bisher eine weite Verbreitung von Videokonferenzsystemen verhindert. Als Antwort auf diese Herausforderung präsentiert Vidsoft die Eigenentwicklung "Vidconference". Die softwarebasierte Lösung soll Business-taugliche Ton- und Bildqualität zu einem Preis von bis zu 250 Mark je Arbeitsplatz bieten. Nach Angaben von Andreas Rode, Sales Manager bei Vidsoft, überträgt sie 25 Bilder pro Sekunde ab einem ISDN-Kanal. Mit mindestens 110 Kbit/s sind sogar 30 Bilder je Sekunde möglich. 16 Kilohertz stehen für die Tonübertragung zur Verfügung.

Zum Vergleich: Picturetel, ein Unternehmen, das bei der Tonqualität eine Vorreiterrolle beansprucht, offeriert nur 14 Kilohertz Audio. Zudem empfehlen Experten normalerweise mindestens drei ISDN-Leitungen, um eine akzeptable Bildqualität zu erhalten. Rode begründet die Leistungsmerkmale von Vidconference mit einem besonders geringen Protokoll-Overhead und den in der Lösung enthaltenen Kompressionsverfahren.

Um eine Videokonferenz zu betreiben, muss der Endanwender lediglich die Client-Software herunterladen und mit gültiger Lizenz auf seinem PC installieren sowie eine Webcam und ein Headset an den Rechner anschließen. Die Eingabe einer E-Mail-Adresse identifiziert den gewünschten Gesprächspartner. Vidconference kann laut Hersteller alle Übertragungsmedien nutzen, die IP unterstützen. Drei-Punkt-Konferenzen lassen sich allein mit der Client-Software bewältigen. Für Konferenzen mit vier bis sechs Teilnehmern benötigt man dagegen zusätzlich einen Appliance-Server. Einen ersten Kunden hat das junge Unternehmen mit Talkline bereits akquiriert. Weitere Testinstallationen bestehen laut Rode bei großen Firmen wie BMW und Daimler-Chrysler. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Unterstützung des Videokonferenz-Standards H.323 ist erst in Vorbereitung.

Abb: Systemaufbau

Einsatzszenario für Videodienst in einem Unternehmen. Quelle: Vidsoft