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Ungarischer Elektrokonzern mit Hannover zufrieden:


09.05.1980 - 

Videoton nach München

HANNOVER (gr) - Zufrieden äußerte sich der ungarische Endgeräte-Hersteller Videoton, Budapest, über die diesjährige Hannovermesse. Nach Angaben von Direktionsberater Tamas Haris gelang ein besseres Kennenlernen der Marktpartner. Die Messe diente vor allem der Image-Werbung.

Zwei Bürorechner stellte die Videoton Computer vor. Das System VT-30 verfügt über einen 16 K RAM-Speicher, der bis zu 48 K ausbaufähig ist. Die Zykluszeit liegt nach Herstellerangaben bei 1,3 Nanosekunden. Angeschlossen ist ein Bildschirm mit 24 Zeilen Ó 80 Zeichen. Verfügbar sind 96 Standard ASCII-Symbole. Der Zeilendrucker hat eine Leistung von 300 Zeilen Ó 132 Zeichen. Die Disketten Laufwerke können für ein- oder doppelseitigen Betrieb geliefert werden.

Die größere Version des Kleinrechners die VT-20 mit maximal 64 KB und Magnetplattenspeicher, kann mit Matrix- oder Zeichendrucker geliefert werden. Maximal fünf Bildschirme sind anschließbar. Während der VT-30 in Cadol programmiert wird, werden die Programme für den VT-20 in Basic geschrieben. Die Videoton, die in Ungarn rund 20 000 Mitarbeiter beschäftigt und 1979 bei einem Gesamtumsatz von über 650 Millionen Mark nur rund 40 Prozent im Inland absetzte, beabsichtigt VWD zufolge im Mai eine eigene Vertriebs-GmbH in München einzurichten. 1980 noch solle die Tochter, deren Vertriebsgebiet ganz Westeuropa umfaßt, eine halbe Million umsetzen.