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21.06.2005

Viel Ärger um Softwarelizenzen

Anwender kritisieren die komplizierten Preismodelle der Softwareindustrie. Hat das Chaos Methode?

Friedel Rothkötter, IT-Verantwortlicher beim Kölner Kabelnetz-Konzern ISH, ärgert sich über die geänderten Lizenzbestimmungen von Oracle. Laufend müsse er die Matrix von Produkten und den dazugehörigen Lizenzmodellen neu anpassen. Es falle zunehmend schwer, den Überblick zu behalten.

Rothkötter ist kein Einzelfall. "Die meisten Anwender haben Probleme, eine korrekte Lizenzierung sicherzustellen", schildert Helmut Franz, Senior Berater bei der MSG Systems AG in Frankfurt am Main. Langfristige Beziehungen, die intensiv gepflegt würden, hätten für die Hersteller nur noch einen geringen Stellenwert. Die meisten global operierenden Anbieter agierten nur noch rein ertragsorientiert.

Viele Anwender bemühen sich, mit einem Lizenz-Management den komplexen Bezahlverfahren zu begegnen. Mit Erfolg: So kündigte Microsoft noch für den Sommer eine vereinfachte Version seiner "Product Use Rights" an. IBM gab vor wenigen Tagen die Akquisition der Isogon Corp. bekannt, die Werkzeuge für das Asset-Management anbietet. Außerdem ließen IBMs Softwarechef Steve Mills und SAP-Boss Henning Kagermann durch- blicken, an neuen Lizenzmodellen zu arbeiten. (Siehe Bericht auf Seite 8.) (ba)