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22.01.1982 - 

Sinclair geht mit ZX81 auf Erfolgskurs:

Viel Leistung für wenig Geld

Der Personal Computer ZX81 scheint sich zum größten britischen Erfolg auf dem Gebiet der Datenverarbeitung zu entwickeln. Der vor acht Monaten von der Sinclair Research, Cambridge, eingeführte ZX81 wurde bereits 100 000mal verkauft.

Die derzeitige Produktion beträgt nach Herstellerangaben jährlich 500 000 Stück. Der Personal Computer werde in 21 Ländern, darunter Frankreich, die Bundesrepublik Deutschland und die Vereinigten Staaten, vermarktet. Im letzten Monat belief sich der Export auf 55 Prozent. Sinclair hofft, daß diese Zahl Anfang nächsten Jahres auf 70 Prozent steigen wird, wobei die USA größter Einzelmarkt sind.

Im Oktober wurde mit Mitsui, einer japanischen Handelsfirma, ein Vertrag unterzeichnet, nach dem in den nächsten 12 Monaten 20 000 ZX 81 Computer in Japan verkauft werden sollen.

Der Hauptgrund für den guten Absatz des ZX 81 ist laut Sinclair der Preis. Er kostet 398 Mark. Als Bausatz geliefert, spart man einen Hunderter. Der ZX 81 sei so konstruiert, daß der Benutzer sich auch ohne Vorkenntnisse die Grundlagen der Datenverarbeitung beibringen könne. Mit jedem Gerät werde ein Basic-Handbuch geliefert.

Der Computer benötigt kein spezielles Sichtgerät, sondern lediglich ein handelsübliches Farb- oder Schwarzweiß-Fernsehgerät sowie einen Kassettenrecorder zur Programmspeicherung.

Der ZX81 wiegt 350 Gramm und kommt mit nur 4 Chips aus (beim Vorgänger ZX80 waren es noch 21). Ein zusätzlich lieferbares RAM-Modul erweitere die Speicherkapazität.

Im letzten Februar kündigte Sinclair Research ein Fünf-Millionen-Pfund-Programm mit vierjähriger Laufzeit zur Herstellung von flachen Bildröhren für ein TV-Gerät an. Ab nächstem Jahr sollen jährlich eine Million dieser Röhren, die die Größe eines Taschenbuches haben, hergestellt werden.

Diese Bildröhren werden in das Fernseh-/Rundfunkgerät "Sinclair Microvision" eingebaut, das ab Mitte 1982 für rund 50 Pfund Sterling verkauft werden soll.

Die Bildröhre sei dreimal heller als eine herkömmliche Bildröhre, benötige nur 1/4 bis 1/10 soviel Strom wie sie und habe bei gleicher Bildschirmgröße nur halb soviel Volumen.