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15.02.2002 - 

IT in Versicherungen/Kommentar

Viel zu tun mit Sicherheit

Helga Biesel Redakteurin CW

Die als unflexibel verschrieenen Versicherungen sind aus den Startlöchern: Ihr Produkt- und Servicespektrum blüht über die Sparten hinweg. Von den bisher deutlich innovativeren Banken werden sie sich technologisch schon bald nicht mehr sehr unterscheiden. Personell indes stehen die Zeichen, ganz anders als bei den Banken, eher auf Ein- als auf Ausstellen - und zwar auf der ganzen Linie. Denn nicht nur IT-Profis (Seite 50) sind gesucht, was die Personlanzeigen in den Tageszeitungen belegen. Hintergrund ist der auf Wachstum gepolte Riester-Renten-Markt und das Klima allgemeiner wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit.

Dennoch werden Investitionen in die häufig heterogenen und von Legacy-Anwendungen geprägten IT-Landschaften der Assekuranz zurzeit eher zurückhaltend getätigt, wenn auch strategisch signifikant: Beispielsweise werden durchaus höhere Beraterkosten in Kauf genommen, wenn es wie bei der Einführung und Durchsetzung von integrierten Service-Centern um eine nachhaltige Veränderung der Unternehmenskultur geht (Seiten 40 und 44).

Nicht weniger sorgfältig und ebenfalls kundenbezogen geht man beim Aufsetzen unterschiedlicher Customer-Relationship-Management-Projekte (CRM) vor. "Hausaufgaben machen" im Sinne von Optimieren des Kundenbeziehungs-Managements gilt als wesentlicher erster Schritt, der keinesfalls überflüssig ist und kostenmäßig im Rahmen bleibt. Die eigentliche CRM-Systemevaluation kann dann besseren Zeiten vorbehalten bleiben (Seite 46).

Ein Dauerbrenner gerade in Versicherungen ist auch das Thema Enterprise Application Integration (EAI): Sowohl die immer noch weit verbreiteten Legacy-Anwendungen als auch die gegenwärtige Kostensituation verbieten einen IT-Neuanfang "auf der grünen Wiese", nicht jedoch die Neuordnung der bestehenden Systemlandschaft. Da wirkt EAI wie ein Katalysator (Seite 48).