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24.06.1994

Viele Anwender haben den Ueberblick verloren Illegaler Software-Einsatz: Der VSI kooperiert mit Consultants

MUENCHEN (CW) - 089/29 16 02 95 - so lautet die Telefonnummer, unter der Interessenten den Verband der Softwareindustrie Deutschlands e.V. (VSI) um Hilfsmittel fuer das unternehmensweite Software-Management bitten koennen. Wem das nicht reicht, der erhaelt eine Liste mit Beratungshaeusern, die professionelle Unterstuetzung bieten.

Es ist vor allem der unbeabsichtigte Softwareklau, den der VSI mit Hilfe der Beratungsunternehmen Corporate Software, Ernst & Young, Price Waterhouse und Pica eindaemmen moechte. Viele unterschiedliche Lizenzierungsverfahren von Software-Anbietern sorgen in Unternehmen fuer hoechste Verwirrung - auch die alljaehrliche Revision bringt oft keine Klarheit.

Nun sollen Entscheidungstraeger Beratungshilfen fuer einen "organisierten Software-Einsatz" erhalten, um zu erkennen, welche Programme wie haeufig installiert und genutzt werden. Der VSI wirbt fuer seine Offensive mit der Aussicht auf Spareffekte: Einem Ueberhang an Softwarelizenzen und gewohnheitsmaessigen Kaeufen von Lizenzen fuer Hardwarekomponenten, die gar nicht mit einer erworbenen Software kompatibel seien, werde vorgebeugt. Schliesslich argumentiert der Verband mit der neuen Rechtslage, die seit einem Jahr durch das veraenderte Urheberrecht bestehe. Im Sinne eines "Organisationsverschuldens" hafte heute der Geschaeftsfuehrer selbst, wenn in seinem Unternehmen die Rechte der Softwarehersteller uebertreten wuerden. Er muesse den Software- Einsatz so organisieren, dass es zu keinen Gesetzesverstoessen komme. Viele Firmen seien deshalb interessiert, die Hilfe versierter Berater in Anspruch zu nehmen - und liessen sich dies auch etwas kosten.