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14.09.1979 - 

Siemens AG:

Viele Mitbringsel zum SYSTEMS-Einstand

MÜNCHEN (pi) - Das Interessanteste, was über den SYSTEMS-Aussteller Siemens gesagt werden kann, ist, daß die Münchner überhaupt an dieser Kongreßmesse teilnehmen - das erste Mal übrigens. Das erklärt vielleicht, warum der IBM-Konkurrent mit einem "umfangreichen Spektrum von EDV-Produkten" - so der Pressetext - auf der SYSTEMS 79 vertreten ist: Ein klares Messekonzept haben die Siemensianer offenbar noch nicht.

Breiten Raum im Siemens-Ausstellungsprogramm nehmen die Basis-Datensysteme der Serie 6.000 ein. Auf einem Bürocomputer Modell 6.640 mit 128 KB Speicherkapazität, zwei Datensichtstationen, einem Drucker und einem Plattenlaufwerk wird eine relationale Datenbankanwendung vorgeführt.

Ferner sieht der Messebesucher auf dem Siemens-Stand die elektronische Datenkasse zusammen mit einem OCR-Handleser. Mit diesem Kassensystem lassen sich alle Daten der Warenbewegungen vom Wareneingang bis zum Verkauf erfassen und lückenlos verfolgen.

Auch der kleinste Rechner der Basis-Datensysteme 6.000, der Bildschirmcomputer 6.610, wird auf der SYSTEMS ausgestellt. Zusammen mit zwei Unterstationen bildet er dort ein Mehrplatzsystem. Weitere Exponate sind der Offline - Laserdrucker 2500 und das Textsystem 580.

Im Rahmen einer Sonderschau des Zentralverbandes des deutschen Baugewerbes führt Siemens das Programm SIKAL (Siemens Kalkulation im Bauwesen) mit dem Bildschirmcomputer 6.610 sowie das Textsystem 580 mit der Anwendung "Raumbuch" vor.

Zur rechnerunterstützten Konstruktion und Fertigungsplanung wird das modular aufgebaute, dialogorientierte

Standard-Softwareprodukt CADIS (Computer Aided Design Interactive System) gezeigt und für den Einsatz in Geldinstituten das Bankenterminal Transdata 9770.

Für die industrielle Automatisierung und für alle Aufgaben der unmittelbaren Datenerfassung und Echtzeit-Datenverarbeitung bietet Siemens die Minicomputer und Prozeßrechner des Systems 300 an.

Vier verschiedene, mikroprozessorgesteuerte Terminals aus der neuen Reihe

der Datenerfassungsstationen 3800 zeigen anhand von Beispielen den dezentralen Einsatz bei der Maschinen-, Personal-, Lagerdatenerfassung sowie bei der Betriebsdatenerfassung im Dialog mit gleichzeitiger Datenvorverarbeitung. Das obere Ende der Terminalreihe stellen die Bildschirmarbeitsplätze SICOMP R10, R20 und R30 dar, die in kompakter Bauweise in bürogerechten Schreibtischen den jeweiligen Minicomputer, ein Sichtgerät, Floppy-Disk- und Plattenspeicherlaufwerke, Drucker- und Datenübertragungseinheiten enthalten. Auf einem SICOMP R10 A demonstriert das Standpersonal anhand von Beispielen , die einfache Softwareerstellung im Dialog.

Aus dem Bereich der Personaldatenerfassung wird mit einem Modell SICOMP R30 ein Softwaresystem für industrielle Betriebe vorgeführt, das wahlweise die Anwesenheitszeit- und Gleitzeiterfassung, deren Auswertung, die Pflege der Personaldateien sowie die Zugangskontrolle mit Hilfe von Ausweislesern und Drehsperre ermöglicht.

Siemens auf der SYSTEMS- Halle 16, Stand 16305/404