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04.12.1987

Viele Studiengänge offerieren trübe Berufsaussichten, doch: Informatik bleibt der Job-Hit

MÜNCHEN (CW) - Auf der Wunschliste der begehrten Mitarbeiter stehen Informatiker ganz obenan. Zwar gibt es, wie bei vielen anderen Disziplinen auch, weit mehr Interessenten als vertretbar

pro Studienplatz - im Gegensatz zu den anderen Campus-Kollegen kann ein Informatiker aber beim Berufseinstieg zwischen vier Jobangeboten wählen.

Mit Arbeitsplätzen für Akademiker sieht es in den kommenden Jahren trübe aus: Bis zum Jahr 1990 fehlen laut Prognosen etwa 700 000 bis 800 000 und bis zur Jahrtausendwende zwischen 1,6 und 2 Millionen Arbeitsplätze. Der Akademisierungsgrad werde sich von 8,5 Prozent im Jahr 1982 auf 15 vom Hundert im Jahr 2000 erhöhen: Die Prognostiker gehen davon aus, daß in zahlreichen

Tätigkeiten die Anforderungen an die Bewerber steigen. Der Trend beim Bedarf an Akademikern konzentriert sich künftig wie bisher auf einige wenige Berufe. Ein Schnappschuß vom Personalmarkt aus dem ersten Halbjahr 1987 informiert über Schwachstellen und Chancen.

Diese Arbeitsmarkt-Statistik will allerdings mit Blick darauf gelesen sein, daß zwar von den arbeitslosen Stellenbewerbern ein hoher Prozentsatz beim Arbeitsamt gemeldet ist, dieses aber nur über ein Bruchteil der Vakanzen informiert ist. Im Zweifelsfall liegt die Quote offener Stellen höher. Übergänge gibt es bei Informatikern, Systemanalytikern sowie Programmierern. Auch der Wirtschaftswissenschaftler, sofern er mit Kenntnissen in DV oder auch Logistik aufwarten kann, hat einigen Grund zu Optimismus.