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05.07.2002 - 

Studie über Budgets und Bewusstsein nach dem 11. September

Vielen Firmen ist IT-Sicherheit heute mehr wert

MÜNCHEN (js) - In einer neuen Untersuchung hat das Beratungsunternehmen Pricewaterhouse-Coopers Unternehmen zu ihrer Sicht auf Informationssicherheit befragt. Der Trend: mehr Geld für Security.

Hat sich das Sicherheitsbedürfnis in der IT nach den Ereignissen vom 11. September 2001 geändert? Unter anderem dieser Frage ist die Studie "Informationssicherheit 2002" von Pricewaterhouse-Coopers nachgegangen. Dazu wurden Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Thema Security befragt.

Dabei ermittelten die Berater, dass die Terroranschläge von New York keine grundsätzlichen Änderungen bei den Anwendern ausgelöst, diese aber für das Thema zusätzlich sensibilisiert hätten. Ein weiteres Ergebnis: Die derzeit schwache Konjunktur hat insgesamt keinen negativen Einfluss auf die Sicherheitsbudgets der Befragten.

Herausforderung "Awareness"

Fast 50 Prozent der Interview-Partner gaben an, die Investitionen in IT-Sicherheit zu erhöhen, während nur ein knappes Viertel der Befragten die Ausgaben in diesem Bereich reduzieren will. Als Gründe für den hohen Anteil Investitionswilliger nennt die Untersuchung rechtliche Vorgaben, die Anfoderung der Kunden und die steigende Abhängigkeit der Unternehmen von der IT. Diese Faktoren überträfen den Rezessionseffekt.

Über die Hälfte der Interviewten misst der Security hohe Bedeutung bei, weitere 27 Prozent schätze sie sogar als strategisch ein. Die größte Herausforderung sehen die Befragten in der Sensibilisierung der Mitarbeiter und des Managements: 35 Prozent nannten den Punkt "Awareness" als wichtige Aufgabe.

Allerdings erhebt die Studie keinen Anspruch darauf, repräsentativ zu sein. Die Anwenderbefragung, die zwischen Dezember 2001 und Februar 2002 statt-fand, führte nur zu 45 Interviews. So kann die Untersuchung Trends im Verhältnis zur IT-Sicherheit allenfalls andeuten.