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07.12.1979 - 

Fachgemeinschäft Büro- und Informationstechnik zufrieden:

Vier Prozent Branchenwachstum ersten Halbjahr

BERLIN (pi) - Mit einem nominellen Zuwachs um 4,1 Prozent gegenüber den 1 ersten sechs Monaten 1978 stieg die deutsche Produktion im ersten Halbjahr 1979 der Büro- und Informationstechnik auf 3,5 Milliarden Mark. Davon entfielen nach den Ausführungen von Dietrich E. Seedorf, Vorsitzender der Fachgemeinschaft Büro- und Informationstechnik im Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten e. V.(VDMA), Frankfurt, in Berlin 885,1 Millionen Mark auf die Herstellung von Büromaschinen und 2,66 Milliarden Mark auf die Erzeugung von DV-Geräten. Der Auftragsbestand im Sektor Büromaschinen lag im Juni dieses Jahres wie im vergleichbaren Monat 1978 bei einer Auslastung über 1,8 Monaten. Der Bereich Datentechnik verfügte über einen Auftragsbestand von 6,9 Monaten.

Der Exportanteil der deutschen Büro und Informationstechnik ist nach Angaben von Seedorf weiter überdurchschnittlich hoch. Er liegt mit 59 Prozent um fast sechs Punkte höher als im ersten Halbjahr 1978.

Importquote bei DV-Geräten über Brancheaschnitt

Die sich in der Vergangenheit bereits abzeichnende Zunahme der Importe hat sich weiter verstärkt. Mit einer Quote von 67 Prozent liegt sie um 31 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

Hieraus ergibt sich, wie Seedorf weiter ausführte, für das erste Halbjahr 1979 eine Inlandsmarktversorgung von rund @i 3,9 Milliarden Mark, was einem Zuwachs von etwa 18 Prozent entspricht.

Preisrückgang bei DV-Geräten setzt sich fort

Während das Preisniveau bei Büromaschinen nahezu konstant geblieben sei, könne bei den Geräten der Datenverarbeitung ein weiterer Preisrückgang von etwa sieben Prozent verzeichnet werden.

Zu der Entwicklung im Teilbereich Schreibautomaten hob Seedorf die gestiegene Produktion in der Bundesrepublik hervor. In der ersten Hälfte dieses Jahres seien 6500 Schreibautomaten in Deutschland hergestellt worden, die Inlandsmarktversorgung erreichte 6671 Stück.

Produktion im DV-Bereich gestiegen

Bei den DV-Geräten stieg die Produktion auf insgesamt 2,65 Milliarden Mark. Dies bedeute eine Steigerung um etwa fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Während die Exportquote sich nach Angaben von Seedorf wertmäßig von rund 51 Prozent auf knapp 55,5 Prozent erhöhte, stieg im gleichen Zeitraum die Importquote von 54,9 auf 74 Prozent. Hieraus resultiere eine Inlandsmarktversorgung, die fast um 20 Prozent auf 3,15 Milliarden Mark anstieg.

Besonders deutlich fällt der Zuwachs bei den Ein-/Ausgabeeinheiten aus, die um rund 61 Prozent in den Stückzahlen zugenommen haben. Hier setzte sich die Entwicklung zu Mehrplatzsystemen fort.

Für bemerkenswert hält Seedorf nach den jüngsten Zahlen die Entwicklung bei der Teileproduktion im DV-Bereich. Sie stiegen binnen Jahresfrist um 42,2 Prozent. Gleichzeitig wuchs der Import von Teilen um 23,6 Prozent.

Das hohe Wachstum der Stückzahlen im gesamten DV-Bereich konnte, so Seedorf, nur mit einem entsprechenden Kapazitätsausbau erreicht werden. Die Beschäftigtenzahl sei innerhalb eines Jahres bis zum Juli 79 um rund 16 Prozent auf derzeit 40 000 und im Vergleich zum Jahr 71 um 46 Prozent gestiegen.