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30.01.1987

Vierte Gähneration

Verlockend scheint Trauerwein die Aussicht, Krankengeld für seine Mitarbeiter einklagen zu können, wenn ein Anfall von Toolwut (bekannt als "4GL-Seuche") zu Quarantäne-Maßnahmen in der Programmierabteilung zwingt.

Ein spezieller Vertrauensbereich sollte geschaffen werden, der - etwa nach dem Vorbild des Datenschutzbeauftragten - im Einzelfall entscheidet, wann ein in der vierten Generation Geschädigter wieder gesund geschrieben werden kann.

Medizynische Gutachter könnten auch die Hardwarehersteller sein, die sich in der Frage der Programmier-Produktivität bekanntlich absolut natural verhalten. Von einer Mißachtung der "Verordnung für die Beibehaltung des Anwendungsstaus" (Aktenzeichen "DL/I") ist jedenfalls nichts bekannt.

Berufen könnte sich Sebastian auch auf einen CW-Gastkommentar, in dem Rolf-Dieter L., langjähriger IBM-Spitzenverkäufer und Gohlke-Berater, auf das Arzt/Patienten-Verhältnis zwischen DV-Hersteller und Anwender verweist.

Einen Einwand gäbe es da freilich: Sich als Kunde auf das Expertenwissen der Software-Anbieter verlassen zu müssen, fahrt eher zum Heilpraktiker als zum Expertensystem. Hinzu kommt, daß das IBM-Erscheinungsbild nicht mit dem eines Homöopathen vereinbar ist. Hilft am Ende nur Büßen und Basic?