Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

19.01.2001 - 

Unicode-Support für multilinguale Websites

Vignettes "V/5" unterstützt nun auch J2EE

MÜNCHEN (CW) - Der amerikanische Anbieter von E-Commerce-Software, Vignette Corp. aus Austin, Texas, liefert die Version 5.6 seiner "V/5 E-Business Application Platform" aus. Wichtigste Neuerung: Das Produktpaket unterstützt nun die Java 2 Enterprise Edition (J2EE).

Nach Angaben von Vignette lässt sich V/5 mit J2EE-konformen Applikations-Servern verknüpfen. Damit erhalten Kunden nun auch eine native Unterstützung für Java. Frühere Produktversionen banden lediglich die Component-Object-Model(COM-) beziehungsweise Active-Server-Pages-(ASP-)Technik von Microsoft ein. Entwickler sind damit in der Lage, über Java Server Pages (JSP) sowie Javabeans-APIs auf V/5-Funktionen zuzugreifen. Die V/5 E-Business Application Platform besteht aus Modulen für das Web-Content-Management, der Analyse von Websites in puncto Kundenverhalten, Personalisierung sowie Funktionen für Wireless-Anwendungen.

Vignette hatte diesen Schritt bereits vergangenes Jahr angekündigt und folgt damit einem Branchentrend (siehe CW 45/00, Seite 42). Auch Konkurrent Broadvision hatte im Dezember 2000 J2EE-Funktionen für seine E-Commerce-Software "One-to-One Enterprise 6.0" angekündigt (siehe CW 49/00, Seite 36). Sie soll Ende März 2001 auf den Markt kommen.

Insbesondere große Firmen setzen auf Applikations-Server, um beispielsweise Datenbanken, ERP- sowie Mainframe-Anwendungen anzuzapfen. Die Daten aus diesen Systemen benötigen sie vornehmlich für E-Business-Applikationen. Allerdings wollen sie sich vom E-Commerce-Spezialisten keine Server-Technik vorschreiben lassen, sondern greifen lieber auf Produkte von Drittherstellern wie Bea, Iplanet oder IBM zurück, die über J2EE-Interfaces verfügen.

Zudem hat Vignette sein Produkt Unicode-fähig gemacht. Damit können Firmen einfacher als bisher länderspezifische HTML-Schablonen (Templates) und Web-Inhalte erzeugen. Dies schließt die Sprachen Chinesisch, Arabisch und Japanisch mit ein. V/5 ist laut Hersteller nun außerdem in der Lage, automatisch die Inhalte an das Herkunftsland des Site-Besuchers anzupassen.