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Mail- und Message-Programme im Vormarsch

VIM-Spezifikation soll die Programmierer unterstützen

19.06.1992

MÜNCHEN (CW) - Apple, Borland, Lotus und Novell haben Version 1.0 ihrer gemeinsam entwickelten Vendor-Independent Messaging (VIM) Interface Specification fertiggestellt. Dabei handelt es sich um eine nicht-proprietäre Programmierschnittstelle, mit der Entwickler Anwendungen mit Message- und Mail-Funktionen für den Einsatz auf unterschiedlichen Plattformen ausrüsten können.

Die divergierenden Programmierschnittstellen auf verschiedenen Rechnern und Messaging-Plattformen hatten in der Vergangenheit große Umstände bereitet. Sollte eine Anwendung Message- oder Mail-fähig sein, so mußte der Entwickler eine Palette von Softwaremodulen als Schnittstellen zu den jeweiligen Rechnern und Messaging-Systemen stricken, auf denen die Anwendungen laufen sollten. Dieser Aufwand hat dazu geführt, daß nur wenige Programme mit diesen Kommunikationsfähigkeiten ausgestattet wurden.

Mit dem VIM-Interface, das bei jedem der Anbieter kostenlos bezogen werden kann, steht den Entwicklern jetzt eine Standardschnittstelle für die unterschiedlichen Message- und Mail-Systeme zur Verfügung.

Kommerzielle und Inhouse-Anwender, so erwarten die Anbieter, werden das Interface künftig in ihre Produkte integrieren. Apple, Borland, Lotus, Novell und - aufgrund ihrer engen Zusammenarbeit mit Lotus im Office-Bereich auch die IBM wollen die VIM-Schnittstelle in zukünftige Produkte integrieren.