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Erste HW-basierte Antiviren-Technik


28.08.1992 - 

Viren-Killer-Unternehmen ist attraktiv für Investoren

DALLAS (CW) - Mit viel Geld und Expertise soll es jetzt den gefährlichsten unter den Computerviren an den Kragen gehen, meldet das "Wall Street Journal": Die Digital Development Corp. aus Phoenix, Arizona, eine Gründung des Hackers Stephen Lentz, erhält frisches Kapital - teilweise von branchenfremden Investoren.

So hat nach Informationen der New Yorker Börsenzeitung der texanische Ölmann Boone Pickens 500 000 Dollar für einen zehnprozentigen Anteil an der Virus-Killer-Firma berappt und Chris Keidler, einen seiner Mitarbeiter, in den Board von Digital Development entsandt. Auch John Rhodes, ein ehemaliger Kongreßabgeordneter der Republikaner, sowie der DV-Berater und Sicherheitsspezialist Hal Becker sollen in das Unternehmen von Stephen Lentz investiert haben.

Der Rendite-Optimismus der Investoren bezieht sich auf eine patentierte Hardaretechnik, die Lentz während der vergangenen vier Jahre entwickelt hat und für die jetzt Lizenzen angeboten werden sollen: Anders als bei herkömmlichen softwarebasierten Antivirus-Techniken sucht hier ein dedizierter Chip die Festplatte eines Rechners ab, bevor überhaupt ein Programm in den Arbeitsspeicher geladen wird und Schaden anrichten kann. Mit der Technik sollen angeblich auch die gefährlichen polymorphen. Viren, die nach jeder Aktion ihr Erscheinungsbild verändern, dingfest und unschädlich gemacht werden können.