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26.04.1996 - 

Uebernahmeabsichten stossen auf keine Gegenliebe

Virenspezialist McAfee macht Cheyenne ein Kaufangebot

"Dieser Zusammenschluss ist im besten Interesse der Aktionaere und Kunden beider Unternehmen", betont Bill Larson, President, Chairman und CEO von McAfee. Beide Anbieter sprechen den gleichen Kundenkreis an, verfuegen ueber komplementaere Produkte und seien in ihrem Bereich jeweils Weltmarktfuehrer, so die Erklaerung des kaufwilligen Unternehmens. Branchenkenner sind davon jedoch nicht so ueberzeugt. "McAfee wuerde mit der Uebernahme eine exzellente Technologie bekommen, doch fuer Cheyenne waere es in bezug auf die Firmenkultur ein schwieriger Deal", meint Gartner-Group-Analystin Clare Price. Cheyennes President und CEO Reijane Huai wehrt ab. "Das Unternehmen ist nicht zu verkaufen. Der Merger-Vorschlag ist nicht zum Besten unserer Kunden und Aktionaere. Wir haben ernste Bedenken bezueglich Mc- Afees Geschaeftsstrategie und Boersenwert." Huai hat nun Klage gegen McAfee und deren Chairman Larson erhoben. Begruendung: Das Unternehmen habe falsche Angaben ueber Cheyenne und die bisherigen Kontakte beider Unternehmen in der Oeffentlichkeit verbreitet.

Der Akquisekandidat beruft sich in seiner ablehnenden Haltung auch auf die Merger-Consultants von Broadview Associates Inc., die die geplante Kaufsumme als unzureichend bezeichnet haben sollen. McAfee tituliert das Kaufangebot dagegen als freundlich.