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23.10.1998 - 

Fachliteratur Mit Hilfe von Tunneling

Virtual Private Networks können WANs ablösen

Firmen, die bisher das Internet für den Transfer von Unternehmensdaten mieden, kommen die Sicherheitsfunktionen von Virtual Private Networks entgegen. Die Autoren vergleichen zunächst VPNs mit den Netztechnologien WAN und Remote Access, auch hinsichtlich ihrer Kosten. VPNs beruhen auf der Technik des Tunneling, die Netzwerk-Datenpakete in einen zusätzlichen IP-Umschlag steckt.

Nach einem Beispiel aus der Praxis stellen die Autoren ausführlich drei gängige VPN-Lösungen vor. Das Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP) gehört zum Lieferumfang von Windows 95 und NT. Die Microsoft-Implementierung sorgte allerdings kürzlich wegen Sicherheitslücken für negative Schlagzeilen. Die zweite besprochene Variante erfolgt über Digitals "Altavista Tunnel" und wird von den Autoren als stabile Lösung beschrieben. Die dritte diskutierte Lösung nennt sich "Cisco Private-Internet-Exchange"-(PIX-)Firewall. Diese Variante ist zwar teuer, aber laut den Verfassern exzellent, nicht zuletzt deswegen, weil die Lösung hardwaremäßig erfolgt.

Charlie Scott, Paul Wolfe, Mike Erwin: Virtual Private Networks. Sebastopol, CA: O'Reilly 1998. 177 Seiten, 64 Mark.