Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

07.05.2010 - 

Virtualisierungs-Benchmarks

Virtualisierung - Die schnellsten Server

Christian Vilsbeck war viele Jahre lang als Senior Editor bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf langjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück.
Mehr Performance ist in Servern stets gefragt, besonders seit die Workloads zunehmend in virtuellen Maschinen laufen. Entsprechend preisen sowohl die CPU- als auch die Server-Hersteller ihre Produkte als beste Virtualisierungslösung an. Wir bieten Ihnen die Performance-Rangliste.

"Hervorragende Virtualisierungsleistung" oder "Superior Virtualization" - sowohl AMD als auch Intel preisen ihre Prozessoren als die beste Lösung für die Virtualisierung an. Die Technologien AMD-V der Opteron-Serie und Intel VT-x der Xeon-Modelle für die CPU-Virtualisierung zählen bereits zu den Standard-Features. Nach der mit jedem Modellwechsel verfeinerten Prozessortechnologie erfolgt in zunehmendem Maße die Virtualisierung der kompletten Plattform: angefangen vom Speicher über die Netzwerkverbindungen bis hin zu allen I/O-Zugriffen.

Beim sogenannten "World Switch", dem Wechsel zwischen virtuellen Maschinen, sorgen im Prozessor integrierte Speicher-Controller durch ihre Virtualisierung für flinkere Umschaltzeiten. Das Zauberwort heißt bei AMDs Opteron "Nested Paging". Der eigene Adressbereich jeder virtuellen Maschine (VM) muss von der Virtualisierungssoftware nicht mehr umgelenkt werden, die CPU erledigt dies deutlich schneller selbst. Intel bietet in seinen Prozessorserien Xeon 5500, Xeon 5600 und Xeon 7500 ebenfalls integrierte Speicher-Controller in den CPUs. "VT Extended Page Tables" soll bei Intel für effizientere Wechsel zwischen den VMs sorgen.

Das Ziel der zusätzlichen Virtualisierungstechnologien ist klar: Die Prozessoren und die gesamte zugehörige Plattform sollen die Virtualisierungsleistung steigern. Möglichst wenig sollte mit der Software aufwendig und langsam emuliert werden müssen, die Hardware übernimmt mit hoher Performance und Stabilität die Virtualisierung zunehmend selbst.

Welche Performance ein Server bei der Virtualisierung mit all den Technologien von AMD oder Intel tatsächlich bietet, lässt sich mit dem Virtualisierungs-Benchmark VMmark von VMware überprüfen. Der Test erlaubt eine Einordnung für die Geschwindigkeit der Applikationen in den virtuellen Maschinen und zeigt auch die Konsolidierungsfähigkeit von Servern auf.

Die CPU- und Server-Hersteller wie Cisco, Dell, Fujitsu, Hewlett-Packard oder IBM erkennen den VMware VMmark als Vergleichsmaßstab an und veröffentlichen die Virtualisierungsleistung ihrer Produkte. Dabei achten die Hersteller darauf, die bestmöglichen Resultate zu erreichen. Die Ergebnisse lassen sich somit als ultimative Leistungsfähigkeit der jeweiligen Server werten - mehr Virtualisierungs-Performance ist nicht drin!

In diesem Artikel präsentieren wir Ihnen die Virtualisierungs-Performance der besten Server mit zwei, vier und acht Prozessorsockeln.