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18.07.2006

Virtualisierung: Microsoft kooperiert mit Xensource

Xen-Linux-Versionen sollen auch mit der kommenden Hypervisor-Lösung aus Redmond funktionieren.

Microsoft hat dazu eine Kooperation mit der Firma Xensource vereinbart. Erklärtes Ziel ist ein "Brückenschlag" der Interoperabilität zwischen beiden Hyper-visor-Lösungen. Während Xen bereits verfügbar is, müssen Microsoft-Anwender auf "Viridian" noch eine Weile warten. Der Nachfolger des "Virtual Server" soll binnen 180 Tagen nach "Longhorn Server" erscheinen. Das neue Betriebssystem ist für Ende 2007 angekündigt. Eine erste Testversion von Viridian soll Ende dieses Jahres herauskommen.

Interoperabel soll es sein

Ein Hypervisor ist eine Low-Level-Software, mit der sich mehrere Betriebssysteme dieselbe Hardware teilen können. An Xen müssen Betriebssysteme angepasst werden, um optimal damit zu funktionieren.

Dank neuer Hardware-Virtualisierungstechnik in Prozessoren von Intel und AMD laufen Betriebssysteme aber auch unmodifiziert auf Xen. Die Kooperation von Xensource und Microsoft soll sicherstellen, dass im Gegenzug Xen-Linuxe auch mit Viridian funktionieren.

Support von Microsoft

Microsoft wird, wenn sein eigener Hypervisor am Markt ist, auch den Support für virtuelle Maschinen mit Xen-Linux leisten. Auch wenn es sich um ein Linux- oder Xen-Problem handele, wolle Microsoft "sicherstellen, dass Kunden den richtigen Linux-Support bekommen", versprach Jeff Price, Senior Director in Microsofts Sparte Windows Server. Sein Chef Bob Muglia ergänzte: "Unsere Zusammenarbeit mit Xensource, einem anerkannten Marktführer bei quelloffener Virtualisierungstechnik, unterstreicht unser Bekenntnis zur Interoperabilität und unser anhaltendes Bemühen, Virtualisierungslösungen in den Mainstream zu tragen und Kunden auf sich selbst verwaltende, dynamische Systeme zu bringen." (tc)