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05.07.2005

Virtualisierungsspezialist will mehr vom Kuchen

Fünf Jahre nach Gründung lässt sich der US-amerikanische Softwareanbieter SWsoft eine erste externe Kapitalspritze setzen. Bislang war die Company über Einlagen der Gründer und Betriebskapital finanziert. Hintergrund für die Aufnahme von Fremdkapital ist der Versuch, neues Terrain zu erobern: Mit seinen Produkten für die Server-Automatisierung und -Virtualisierung belieferte SWsoft bislang vorrangig Hosting-Anbieter wie Strato oder 1&1. Mit "Virtuozzo" soll nun der Einstieg in das Enterprise-Geschäft gelingen. Die unter Linux und Windows verfügbare Software ermöglicht es, einen physikalischen Server in mehrere isolierte Virtual Private Server (VPS) zu partitionieren. Die Virtualisierung erfolgt dabei auf Betriebssystem-Ebene, was Lizenzkosten sparen und für eine verbesserte Leistung und Effizienz sorgen soll. Wettbewerber wie VMware oder Microsoft virtualisieren dagegen die Hardware in mehrere virtuelle Maschinen.

Obwohl das Geschäft noch sehr klein sei, gebe es große Chancen, erklärt Sören von Varchmin, Managing Director European Operations bei SWsoft. Diese will das Unternehmen nun mit Risikokapital von 12,4 Millionen Dollar nutzen, das von Insight Venture Partners, Bessemer Venture Partners und Intel Capital zur Verfügung gestellt wurde. Auch die mit dem Chipriesen vereinbarte Technologie- und Marketing-Partnerschaft verheißt viel. (mb)