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26.05.2000 - 

Kostenfreier Pilotbetrieb geht ans Netz

Virtuelle Hochschule für Studierende in Bayern

26.05.2000
MÜNCHEN (CW) - Den Startschuss für den Pilotbetrieb der "Virtuellen Hochschule Bayern" (vhb) gab Bayerns Wissenschaftsminister Hans Zehetmair. Das OnlineAngebot sollen künftig Studierende aller Fächer kostenlos nutzen können.

Ziel der virtuellen Hochschule in Bayern ist es, in Zusammenarbeit aller bayerischen Universitäten und Fachhochschulen das Lehrangebot um multimediale Lerneinheiten zu erweitern. Die virtuelle Hochschule mit Sitz in Hof gibt es zunächst für die Fächer Informatik, Ingenieurwesen, Medizin sowie Wirtschaftswissenschaften. Die finanziellen Mittel kommen aus der "High Tech Offensive Bayern". Bis zum Jahr 2002 stehen für die Virtuelle Hochschule als erstem laufenden Projekt der Offensive 22 Millionen Mark Anschubfinanzierung bereit.

Studierende, die an einer der 25 staatlichen Hochschulen Bayerns eingeschrieben sind, können sich zusätzlich an der Virtuellen Hochschule registrieren lassen, die als Verbundinstitut keine eigenständige Hochschule ist. Sie haben dann kostenlosen Zugriff auf das multimediale Lehrangebot, das den Qualitätskriterien der wissenschaftlichen Fachräte entspricht und nach Abschluss der Pilotphase im Frühjahr 2001 in das Curriculum aufgenommen wird. Ziel ist es, die Virtuelle Hochschule so auszubauen, dass die Studenten in Scheinen nachgewiesene Leistungen erbringen können und so die Möglichkeit zu einer Studienzeitverkürzung haben.

In der ersten Ausbaustufe stehen den Studierenden insgesamt 50 Lehreinheiten zur Verfügung, die aus einer mehr als doppelt so hohen Anzahl an Bewerbungen ausgewählt wurden. Die Münchner Universitäten bieten unter anderem das virtuelle Seminar "Problemorientiertes Lernen in der Informatik" an, ein Kurs der Fachhochschule Regensburg hat "Programmiertechniken und Design-Grundlagen für Web-Designer und Anwender" zum Thema.

Im Laufe der Zeit sollen unter anderem Lehreinheiten für die Fächer Natur-, Geistes-, Sozial- und Rechtswissenschaften folgen. "Wir beschränken uns bewusst nicht auf vermeintlich gewinnbringende Fächer wie Informatik und Betriebswirtschaftslehre", betont Wissenschaftsminister Zehetmair. Vielmehr arbeite Bayern daran, "die Vorteile des multimedialen Lehrens und Lernens den Studierenden aller Fächer zukommen zu lassen". Die Lehrinhalte sollen laufend aktualisiert und verbessert werden. Nach der Pilotphase steht das Angebot auch Weiterbildungseinrichtungen gegen Gebühr zur Verfügung.