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22.03.2002 - 

VMware kooperiert mit IBM

Virtuelle Server für Konsolidierung und Backup

MÜNCHEN (CW) - Einen Server, der gleichzeitig bis zu 20 Betriebssysteme beherbergt, würde sich manch ein Anwender wünschen. Mit "virtuellen" Servern scheint das jetzt möglich.

Die im kalifornischen Palo Alto ansässige Vmware Inc. bietet mit "GSX" und "ESX" zwei virtuelle Server an, die mit Intel-Prozessoren arbeiten. Die GSX-Maschinen laufen unter Unix, Linux oder Windows, während die ESX-Rechner ein proprietäres Betriebssystem fahren. Die Technik der virtuellen Server kann mit der Partition eines Großrechners verglichen werden: Sie erstellen unabhängige und voneinander isolierte Rechenumgebungen, die ein BIOS, ein I/O-System und Netzanbindung bereitstellen.

Die Mehrprozessormaschinen erfordern mindestens 512 MB RAM für den Betrieb von zwei virtuellen Betriebssystemen. Nachteil der virtuellen Architektur sind Leistungseinbußen, die beim GSX-Server zehn bis 15 Prozent und beim ESX-Rechner etwa fünf Prozent ausmachen. Dafür erhält der Anwender ein kostengünstiges Instrument für Daten Recovery: Die virtuellen Rechner schalten schnell von einem Betriebssystem auf ein anderes, ohne dass ein Reboot verlangt wird. Stürzt eine virtuelle Umgebung ab, bleiben die anderen davon unberührt. Die virtuellen Rechner eignen sich auch für Backup-Prozeduren und als Testumgebung.

Die Company, an der unter anderem Dell und Veritas beteiligt sind, hat kürzlich mit IBM eine Vereinbarung geschlossen. Beide Firmen wollen gemeinsam Partitionierungssoftware für Intel-Server entwickeln. Geplant ist, IBMs "xServer", die mit bis zu 16 Intel-Chips und dem neuen "Summit"-Chipsatz arbeiten, die Partitionierungsmöglichkeiten zu eröffnen. (kk)