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24.09.1999 - 

IBM geht neue Wege der Qualifizierung

Virtuelles Lernen verbindet Weiterbildung und Arbeit

STUTTGART (CW) - Mit dem "IBM Global Campus" hat sich IBM ein virtuelles Bildungszentrum geschaffen. Ein gutes Vierteljahr nach der weltweiten Einführung findet bereits jede dritte Schulung online statt.

Seit Ende April 1999 steht IBM Global Campus allen Mitarbeitern als virtuelles Schulungszentrum zur Verfügung. Mehr als 70000 Beschäftige weltweit nutzen inzwischen das Angebot, im Netz zu lernen. Über eine Seite im Intranet kann sich der Global-Campus-Student aus über 1400 Angeboten Kurse nach seinem Bedarf auswählen. Sie sind zugänglich von jedem netzwerkfähigen Computer in- und außerhalb des Unternehmens. Die Lernmethoden reichen vom Selbststudium bis zum virtuellen Klassenzimmer. Hier gibt es Online-Konferenzen zwischen Schülern und Tutoren, Chat-Gelegenheiten sowie Prüfungen.

Neben den Vorteilen für die Lernenden können netzbasierte Lernmethoden sich auch wirtschaftlich lohnen. Nach einer 1998 von IBM in Auftrag gegebenen Studie spart ein Unternehmen über 400000 Dollar, wenn es 1000 Klassenraumstunden durch netzbasierte Weiterbildung ersetzt. Auch die Einsparungen bei Big Blue spiegeln dies wider: Für das Jahr 1999 werden sie sich auf über 100 Millionen Dollar belaufen.

"Künftig wird die konventionelle Schulung im Klassenraum der ständig steigenden Nachfrage nach aktualisiertem Wissen nicht mehr genügen", so Urs Hinnen, Leiter der IBM Learning Services. Er ist zuversichtlich, die neuen Anforderungen mit "Distributed Learning" zu meistern. Virtuelles Lernen werde ermöglichen, 25000 neue Mitarbeiter pro Jahr reibungslos einzuarbeiten. Darüber hinaus gewährleiste es die rasche Qualifikation großer Gruppen sowie die internationale Zusammenarbeit von Lernteams. Die Mitarbeiter können so ihre täglichen Pflichten im Arbeitsalltag mit dem Wunsch nach Fortbildung vereinbaren. Die Nutzer bewerten die räumliche und zeitliche Flexibilität als Hauptvorteil des Intranet-basierten Lernens. 55 Prozent schätzen laut IBM-Studie besonders, daß sie ihr Lerntempo selbst bestimmen. 50 Prozent heben hervor, wie bequem diese Art zu lernen sei. Als einer der Hemmfaktoren für die Akzeptanz von computergestützten Lernangeboten galt bislang der Mangel an menschlicher Interaktion. Dieser Nachteil ist mittlerweile durch die Möglichkeit aufgehoben sich via Internet mit anderen Lernenden auszutauschen.

IBM Learning Services, Teil von IBM Global Services, gilt mit 3400 Mitarbeitern in 55 Ländern als einer der weltweit größten Anbieter für IT-Schulungen. 1998 bot Learning Services über 2,5 Millionen Unterrichtstage an.