Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

09.06.2000 - 

Neuer ORB von Inprise

Visibroker unterstützt C++-Programmierung

MÜNCHEN (CW) - In der aktuellen Version 4.0 des Object Request Brokers (ORB) "Visibroker" hat der Hersteller Inprise/Borland nun neben einer Java-Ausgabe auch eine solche für C++-Anwendungen ins Portfolio genommen.

Laut Hersteller bietet "Visibroker 4.0 für C++" eine vollständige Implementierung gemäß den OMG-Standards für verteilte, objektorientierte Systeme Component Object Request Broker Architecture (Corba) Release 2.3. Hierzu zählen neue Funktionen wie der Portable Object Adapter (POA), der die Verwaltung des Lebenszyklus von Server-Objekten sowie die Portierbarkeit des Server-Quellcodes auf ORBs anderer Anbieter erlaubt. Ferner werden Objects By Value für die Übertragung des Zustands eines Objektes über Prozesse, Rechner und Sprachen hinweg und Java-IDL-Mapping, sowie schließlich Java-Methodenaufrufe über das Internet Inter-ORB Protocol (RMI over IIOP), Clustering und Load-Balancing als weitere Corba-Techniken angeboten.

Die C++-Variante von Visibroker verfügt nach eigenen Angaben über Ansi-C++-kompatible Schnittstellen für eine bessere Portierbarkeit des Quellcodes. Ferner unterstüzt der ORB die Codegenerierung sowohl mit Hilfe von "Namespaces" als auch von "Nested classes", um Entwicklern mehr Möglichkeiten bei der Verwendung von C++-Features zu bieten. Programmierer erhalten dieselben Threading-Modelle für alle Plattformen an die Hand. So lassen sich Kontrollflüsse als "Single-threaded", "Thread-per-session" oder "Thread-per-request" mit "Thread Pool" implementieren. Für von Haus aus rein sequenzielle Anwendungen ist auch eine entsprechende Bibliothek erhältlich, die einen Overhead durch das Locking und die Synchronisation von Primitives (primitive Typen) vermeiden soll. Weiter ist die Verwendung von Timeouts (send/receive/connect) für die benutzerspezifische Konfiguration von Fehlertoleranzen möglich, und es stehen so genannte "Portable Abstraction Layer" bereit, mit denen sich der ORB auf andere Produkte des Herstellers sowie auf solche von OEM-Partnern und unabhängiger Softwarehäuser (ISVs) portieren lassen soll.