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28.08.1981

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28.08.1981

Die Computer-Hersteller können einem schon irgendwie leid tun. Wird über einen von ihnen publik, der Absatz stagniere, dann fassen ihn die Interessenten nur noch mit der Kneitzange an. Sind aber stramme Zuwachsraten im Gespräch, dann heißt es bei den Kunden gleich, wir werden ausgenommen wie 'ne Weihnachtsgans. In Reinkultur zu beobachten in der Minicomputer-Branche, die bekanntlich mit der nackten Hardware handelt.

Trauerwein hütet sich vor Extremen. Ganz klar ist ihm jedoch auch nicht, wovon die Mini-Macher leben.

Eine kleine Story mag diese "Sorge" verdeutlichen: Innerhalb eines Jahres ist ein und derselbe VB fünfmal bei S. T. aufgekreuzt Und jedesmal hatte der eine andere Visitenkarte. Erst stand Perkin-Packard drauf, dann Digital Data später General Equipment danach Tandcomp, zuletzt Control Instruments. Verkauft hat der nie was bei uns.

Wenn Sebastian kein Einzelfall ist: Wie bitteschön, wollen die Mini-Hersteller dann Profit machen? Schließlich müssen die den Wandervogel ja bezahlen.

Trauerwein drängt sich da die Parallele zum Bundesliga-Fußball auf. Wenn ein unsteter Balltreter nicht mehr ins Netz trifft, dann wird er zu einem Profi-Club der US-Soccer-Liga abgeschoben.

Abgemusterte Mini-VBs finden dagegen höchstens noch Unterschlupf in einer schlecht geleiteten MDT-Vertriebsorganisation.

MfG

Information Resources Manager