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22.11.2007

Vista-Lücken schließen

Schulze ist freier Autor der Website CIO.de und dem CIO-Magazin.

Viele Windows-XP-Anwender haben das Open-Source-Tool "Xpy" genutzt, um unerwünschte und unsichere Funktionen des Betriebssystems zu deaktivieren. Die Weiterentwicklung dieses Werkzeugs hört auf den Namen "Vispa" (http://vispa.whyeye.org) und wurde vom Xpy-Team speziell für die aktuelle Microsoft-Systemsoftware entwickelt.

Vispa steht in Version 0.1.1 zur Verfügung, arbeitet aber dennoch schon zufriedenstellend. Das Tool ermöglicht es, bequem und übersichtlich auf verschiedene Einstellungen der Windows-Registry zuzugreifen, und hilft dabei, den PC einzustellen. Die Konfigurationsmöglichkeiten können grob in zwei Gruppen eingeteilt werden: Auf der einen Seite kann der Benutzer damit Vista-Funktionen aktivieren und deaktivieren, die vielleicht unerwünscht, aber nicht sicherheitskritisch sind. Dazu zählt zum Beispiel, komprimierte Ordner zu verbieten. Ferner kann der Anwender den Assistenten zum Aufräumen des Desktops außer Gefecht setzen oder das klassische Windows-Startmenü aktivieren.

Auf der anderen Seite erlaubt es Vispa, schnell auf Betriebssystem-Funktionen zuzugreifen, die aus Sicherheitssicht bedenklich sind. Hier kann der Nutzer beispielsweise Remote Assistance abschalten sowie den automatischen Codec-Download des Media Player blocken. Über die Routine schränkt man zudem ActiveX und Javascript im Internet Explorer ein.

Eher als nettes Feature kann die Möglichkeit betrachtet werden, Windows Vista von überflüssigen Daten zu befreien. Da es sich dabei aber nicht um wirklich relevante Datenmengen handelt, bieten diese Funktionen eher einen symbolischen Mehrwert.(Jan Schulze)

CW-Fazit: Wer viele Konfigurationsmöglichkeiten von Windows Vista an einer zentralen Stelle bearbeiten will, sollte unbedingt einen Blick auf Vispa werfen.