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09.05.2006

Vista verspätet sich erneut

Frühestens im zweiten Quartal 2007, so Gartner, wird Windows Vista fertig sein. Microsoft dementierte.

Erst neun bis zwölf Monate, nachdem Microsoft seine zweite Betaversion freigegeben hat, wird Vista in großen Mengen auf den Markt gebracht werden können, prognostizieren die Marktforscher. Sie rechnen mit der zweiten Beta frühestens Ende Mai oder Anfang Juni dieses Jahres, vielleicht sogar noch später. Sollte diese Vorversion stabil laufen und alle angekündigten Features enthalten, sei im zweiten Quartal 2007 mit der grundsätzlichen Verfügbarkeit von Vista zu rechnen.

Ganz anders sieht Microsoft seine Roadmap: "Wir sind im Plan und werden die Beta 2 im zweiten Quartal 2006 ausliefern", sagte Unternehmenssprecherin Sarah Williams. Das Endprodukt werde dann ab November 2006 an Besitzer von Volume-Lizenzen und ab Januar 2007 an Business- und Privatkunden ausgeliefert.

Entwickler sind zuversichtlich

Dass Microsofts Entwickler davon überzeugt sind, weiß man bei Gartner. Allerdings habe das Entwicklerteam auch geglaubt, Vista vor Weihnachten im großen Stil ausliefern zu können - und habe sich getäuscht. Die Analysten fürchten, dass Microsoft nicht genügend Zeit eingeplant hat, um Anwenderreaktionen auf die Beta 2 angemessen zu berücksichtigen. Dem Softwareriesen sei es in der Vergangenheit lediglich gelungen, kleinere Releases wie Windows 98 SE, Windows ME oder Windows XP einigermaßen planmäßig herauszubringen.

Nur ein Release-Kandidat

Die Analysten rechnen vor, dass Microsoft 16 Monate gebraucht habe, ehe das im August 1998 als Beta 2 verfügbare Windows 2000 in den Status "Release to Manufacturing" (RTM) überging. Große Probleme, mit denen Microsoft zu kämpfen hatte, lagen darin, dass noch in einem späten Entwicklungsstadium Anforderungen verändert wurden.

Für das neue Betriebssystem hatte der Hersteller in seinem ursprünglichen Plan mit einem Zeitraum von vier Monaten zwischen der Beta-2 und dem RTM kalkuliert, im revidierten Konzept wird nun mit fünf Monaten gerechnet. Gartner vermutet, die Software-Company plane angesichts des kurzen Zeitraums nur mit einem einzigen Release Candidate - Windows 2000 hatte drei und Windows XP immer noch zwei gebraucht. Jeder davon hatte mindestens zu einer weiteren Verzögerung von einem Monat geführt. (hv)