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09.04.1999 - 

Enterprise Suite erhält gute Noten

Visual Café vereinfacht die verteilte Entwicklung

MÜNCHEN (CW) - Kürzlich hat Symantec mit Version 3.0 seine Entwicklungswerkzeuge "Visual Café" für die Java-Entwicklung frisch aufgebrüht. Als letztes kam die "Enterprise Suite" hinzu, die eine reichhaltige Umgebung zur einfachen und schnellen Erstellung, Anwendung und Verwaltung verteilter Systeme mit Corba und RMI ermöglicht.

Die Profi-Version von Visual Café stellt dem Java-Entwickler eine Tool-Sammlung zur Verfügung, die im Vergleich zu den anderen Mitgliedern der Produktfamilie den größten Funktionsumfang bietet. Eine Untersuchung der CW-Schwesterpublikation "Infoworld" empfiehlt die Suite insbesondere Unternehmen, die eine gute Unterstützung für verteilte Applikationen in heterogenen Umgebungen benötigen. Anwender mit geringeren Ansprüchen oder solche, die Café zu Übungszwecken nutzen wollen, sollten hingegen die "Professional-" oder die "Database Edition" bevorzugen.

Zu den Stärken der Enterprise Suite zählt insbesondere die Möglichkeit, verteilte Komponenten mit Hilfe des "Singleview"-Features von einer einzigen Benutzeroberfläche aus zu testen und mehrere verteilte Java Virtual Machines (JVMs) zugleich debuggen zu können. Diese nützliche, kosten- und zeitsparende Funktion hebt Symantecs Produkt deutlich von vergleichbaren Werkzeugen etwa von Inprise, Sybase oder IBM ab, meinen die Tester von "Infoworld". Zudem ergebe sich eine weitere Kostenersparnis, da die Suite mit dem Sammelsurium an Entwicklungs-Tools verschiedener Hersteller und für verschiedene Plattformen Schluß mache.

Hilfreich ist auch der Assistent "Client Adapter Wizard", der den Entwickler durch die Suche in einem Corba-Interface-Repository, einer RMI-Registrierung, einer Java-Klasse oder IDL-Datei führt, um eine einfache Methode zur Erstellung von Javabeans aus Schnittstellen zu ermöglichen. Als Gegenstück gibt es entsprechend den "Servant Class Wizard" zur einfachen Erstellung von Corba- oder RMI-Server-Objekten aus Java-Klassen. Projektvorlagen zeigen die verfügbaren Java-Klassen an, und der Assistent führt den Benutzer durch den Vorgang der Übertragung einer Java-Klasse in ein RMI- oder Corba-Server-Objekt, das dann im Schnittstellen-Behälter registriert werden kann.

Die Enterprise Suite wird anders als etwa die Sybase'' "Enterprise Application Suite" ohne einen eigenen Applikations-Server ausgeliefert, sie läßt sich jedoch wie diese in bereits vorhandene Produkte wie "Weblogic" von Bea oder "Netdynamics" von Sun integrieren.

Entwicklungswerkzeuge von Drittanbietern können zudem als Plug-in über eine Open-API hinzugenommen werden. Die Symantec-Suite kostet rund 2800 Dollar und ist für Windows 95, 98 und NT erhältlich.