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11.06.2004 - 

Fachanwender entwerfen Geschäftslogik

Visual Rules: Modellieren auf Eclipse

MÜNCHEN (CW) - Als quelloffene Entwicklungsumgebung lässt sich Eclipse bedarfsorientiert um Werkzeuge erweitern. Ein solches ergänzendes Tool ist "Visual Rules" von Innovations Softwaretechnologie GmbH aus Immenstaad. Es ergänzt die Plattform um die grafische Modellierung flexibel änderbarer Business-Logik, aus der automatisch Regelcode generiert wird.

Visual Rules verwendet die Unified Modeling Language (UML), um die Geschäftslogik eindeutig zu definieren. Der anschließend erzeugte Code ist laut Anbieter als JAR-File direkt in Anwendungen einsetzbar, sei es auf Mainframes oder in Client-Server-Architekturen. Die Spannbreite reicht dabei vom parallelen Betrieb im Zentralsystem bis hin zum mobilen Client. Die Geschäftslogik lässt sich auch über J2EE-Application-Server zur Verfügung stellen, so etwa auf BEA Weblogic, IBM Websphere oder SAP Web AS. In diesem Fall wird die Geschäftslogik aus der Entwicklungsumgebung als Enterprise Javabean oder Web-Service bereitgestellt.

Als Besonderheit von Visual Rules betont der Hersteller die Einfachheit der Modellierung. Dem Benutzer steht ein "View" der Entwicklungsumgebung zur Verfügung - enthalten ist nur der grafische Regeleditor. Hier hat der Fachanwender die Möglichkeit, sein Wissen selbst als Geschäftsregeln abzubilden, indem er die benötigten Entscheidungen in einer hierarchischen Struktur modelliert. Unterstützt wird er dabei von Dialogen, weshalb es nicht erforderlich ist, eine eigene Geschäftssprache zu definieren: Man greift direkt auf die Objekte der Anwendung zu.

Fachlogik unter Aufsicht

Im Regeleditor werden auch die Statistiken von Simulations- oder Testläufen angezeigt, um gegebenenfalls Fehler in der Fachlogik zu beheben. Die Darstellung der Statistiken erfolgt an jedem Knoten des Regelbaums. Dieses Verfahren lässt sich auch im laufenden Betrieb zur Überwachung des Systems oder während der Autotests anwenden.

Außerdem stehen dem Entwickler alle Funktionen der Entwicklungsumgebung zur Verfügung: für die Generierung von Programmcode aus den Regelmodellen, die Integration des Regelcodes in die Anwendung, das Deployment der Logik auf die gewünschte Zielplattform, das Debugging und Monitoring im operativen Einsatz und die Versionierung der Regelprojekte werden Eclipse-Mechanismen verwendet. (ue)

Abb: Zwei Wege zum Code

Mit Visual Rules lässt sich Geschäftslogik modellieren und der dazugehörige Code erzeugen. Quelle: Innovations Softwaretechnologie