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05.11.1993

Visuelle Erstellung portabler GUI-Applikationen Die XVT-Entwicklungs-Tools wurden zum Paket geschnuert

MUENCHEN (CW) - Die GUI-Entwicklungsumgebung fuer C und C++ der amerikanischen XVT Software Inc. aus Boulder, Colorado, soll in direkten Wettbewerb mit plattformspezifischen Werkzeugen treten. Zu diesem Zweck wurden die einzelnen XVT-Tools fuer Design und Programmierung durch neue Funktionen erweitert und zu einem Produkt zusammengefasst.

Wie der deutsche Anbieter, Precision Software aus Dreieich- Sprendlingen auf der Systems mitteilte, bietet das XVT-System nun eine komplette Umgebung fuer die visuelle Programmierung, die mit dezidierten und auf spezielle Plattformen zugeschnittenen Entwicklungswerkzeugen konkur-rieren kann. Bisher war der portable XVT-Werkzeugkasten offen-bar dem Funktionsumfang system- spezifischer Tools unterlegen.

Das System ist laut Anbieter in der Lage, Programmcode zu liefern, der auf derzeit sieben Zielsysteme portiert werden kann: Windows, Windows NT, OSF/ Motif, Open Look, Macintosh, OS/2 und zeichenbasierte Systeme unter DOS, Unix und VMS. Die Werkzeuge sollen dabei das lokale Look and feel der jeweiligen Umgebung unterstuetzen.

Zu diesem Zweck werden zum Teil Funktionalitaeten der zugrundeliegenden Betriebssysteme in XVT nachgebildet. Andere Betriebssystem-Spezifika wie etwa die Notebook-Funktionalitaet aus OS/2 muessen noch angepasst werden. Gebuendelt wird die Version 3.0 von den Entwicklungs-Tools "XVT-Design" sowie "XVT-Design++" mit dem "XVT-Portability Toolkit 4.0".

Das C-Toolset erhaelt die Bezeichung "XVT-DS" und kommt im Januar 1994 auf den Markt. Die GUI-Entwicklungsumgebung fuer C++, "XVT- DS++", wird im Laufe des ersten Quartals ausgeliefert. Die PC- Ausfuehrungen kosten jeweils 4100 Mark, die Workstation-Version 13 000 Mark.

Gleichzeitig stattet XVT die einzelnen Module mit neuen Funktionen aus. So verfuegen die Design-Tools laut Anbieter ueber benutzerdefinierbare GUI-Objekte sowie ueber einen Satz von Events, einen Layout-Toolbar, einen Bitmap-Editor und einen GUI-Object- Browser.

Das Toolkit gewaehrleiste nun die automatische Anpassung der Benutzeroberflaeche an die Groesse oder Sprachversion der Ziel- plattform. Darueber hinaus sei ein portables kontextsensitives Hilfesystem eingebaut worden.