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Visuelle Werkzeuge generieren ausfuehrbare Programme Intellicorp macht Umsatz mit objektorientierten CASE-Tools

11.03.1994

MUENCHEN (CW) - Die "Object Management Workbench" (OMW) von Intellicorp gibt es bis Ende Maerz um die Haelfte billiger. Das objektorientierte CASE-Werkzeug ist in die grafische Entwicklungsumgebung "Kappa" integriert und erzeugt Anwendungscode fuer Unix- und Windows-Systeme. Soeben erst freigegeben, macht sich das Tool bereits bezahlt.

OMW ist ein visuelles Werkzeug, das ausfuehrbare Unternehmensmodelle und -regeln generiert. Zur Zeit kostet ein Einfuehrungspaket aus Kappa, der objektorientierten Entwicklungsumgebung fuer Design und Programmierung von Client- Server-Anwendungen, OMW inklusive zehn Tagen Training rund 49900 Mark.

Als Entwicklungsplattform kommen momentan nur Sun-Workstations in Frage. Im Laufe des ersten Halbjahres 1994 folgt die Unterstuetzung fuer HP9000 und im zweiten Halbjahr fuer RS6000. Die Endanwendungen laufen auf den genannten Rechnern sowie auf Windows-PCs. Laut Hersteller eignet sich das Tool gleichermassen fuer die Analyse, das Design, das Prototyping und die Entwicklung. In diesem Sinne bietet es die Generierung von C-Code fuer Windows- und X/Motif- Umgebungen sowie die Integration von Graphical User Interfaces.

Das Tool unterstuetzt die relationalen Datenbanken von Informix, Sybase, Oracle und Ingres. ADW-Datenmodelle (Application Development-Workbench) von Knowledgeware koennen uebernommen werden. Verbindungen zu MVS/CICS lassen sich aufbauen, so dass ueber die Protokolle MVS/TCP oder LU 6.2 CICS-Transaktionen zu Methoden oder Operationen innerhalb von OMW werden koennen. Bei den Anwendungen kann es sich auch um auf DB/2 oder auf Cobol basierende Systeme handeln.

Das Release 1.0 verwendet zur Speicherung der Modelle Objektbasen und externe Konfigurations-Management-Systeme. Die Version 1.2, die Mitte des Jahres freigegeben wird, ist mit einem Multi- Developer-Support ausgestattet. Damit soll die Moeglichkeit geschaffen werden, Unterschiede und Veraenderungen sichtbar zu machen.

Die Intellicorp Inc. aus Mountain View, Kalifornien, erzielte im zweiten Quartal 1993 des laufenden Finanzjahres, das am 31. Dezember endete, einen Umsatz von 3,602 Millionen Dollar. Das sind 57 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres, das mit 2,289 Millionen Dollar abschloss. Bereits 17 Prozent der Produktumsaetzen generierte das Unternehmen mit OMW.

Eine noch deutlichere Umsatzsteigerung im gleichen Zeitraum konnte die Gesellschaft in Europa verbuchen. Hier betrug der Umsatz 1,5 Millionen Dollar - ein Plus von 81 Prozent. Die Intellicorp GmbH in Muenchen war davon mit einer Million Dollar beteiligt und wies zum Vergleichsquartal des vergangenen Finanzjahres einen Zuwachs von 87 Prozent aus. Noch fuer das erste Quartal des 1991er Finanzjahres, das am 30. September beendet war, hatte die Intellicorp Inc. Nettoverluste von 2,459 Millionen Dollar hinnehmen muessen, der Aktienwert war um 30 Cents pro Stueck gesunken.