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21.07.2000 - 

Highpaq-PCs mit Linux-Betriebssystem erhältlich

Vobis wagt zaghaften Flirt mit Firmenkunden

21.07.2000
MÜNCHEN (CW) - Nach unternehmensweiten Umstrukturierungen im letzten Jahr sowie einer deutlichen Straffung des Produktsortiments hat die Vobis AG ihr PC-Angebot erweitert. Mit der neuen PC-Reihe "Highpaq" adressiert der PC-Filialist erstmals auch Unternehmenskunden. Neben Windows 98 installiert der Aachener Anbieter auch Linux als Betriebssystem.

"Anwender mit gehobenen Ansprüchen" hat die Vobis AG mit ihren neuen Highpaq-PCs im Visier. Während sich große Anbieter von Business-PCs wie Dell und Gateway seit einiger Zeit auch im Consumer-Bereich engagieren, scheint sich der Discounter nun im Gegenzug an professionelle Anwender heranzupirschen.

Die kürzlich vorgestellte PC-Reihe der Aachener besteht aus zwei Produktlinien: Mit den PCs der Reihe "Highpaq Professional", die mit Linux-Betriebssystem ausgeliefert werden, verlässt Vobis erstmals das vertraute Consumer-Terrain. Als Zielgruppe für ihre Highend-PCs stellen sich die Marketiers professionelle Nutzer im Soho-Bereich und in kleinen Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern vor.

In der Startkonfiguration sind die Profi-PCs aus dem Hause Vobis mit Intels Pentium-III-CPU (700 Megahertz) sowie 256 MB SDRAM bestückt und verfügen über eine Festplattenkapazität von 30 GB. Die Modelle der Professional-Linie arbeiten unter Suse Linux 6.4 und kommen mit einer umfangreichen Softwareausstattung - darunter Broadcast 2000, Moonlight 3D Atelier, GIMP sowie Staroffice 5.1a. Der Highpaq Professional kostet knapp 2500 Mark.

Mit den Modellen der Reihe "Highpaq Power", die sich vor allem für speicher- und prozessorintensive Multimedia-Anwendungen eignen sollen, adressiert Vobis in erster Linie erfahrene, trendorientierte Home-User. Diese Rechner arbeiten unter Windows 98. In der Startkonfiguration kommt der "Trend-PC" mit Intels Pentium-III-CPU (800 Megahertz), 128 MB SDRAM sowie 45-GB-Festplatte. Zudem besitzt der PC einen CD-RW-Brenner und wird mit einem umfangreichen Softwarepaket geliefert. Der Preis liegt bei 3000 Mark.

Beim Service soll die neue Vobis-Klientel nicht zu kurz kommen: Anders als für die Consumer-Reihe Highscreen bietet der PC-Filialist für seine Highpaq-PCs ein Jahr Vor-Ort-Service (als Bestandteil der Dreijahresgarantie), dem sich nach Angaben des Unternehmens ein deutschlandweites Serviceteam von rund 1000 Technikern widmen wird. Ab Ende Juli sollen die Highpaq-PCs in allen Vobis-Filialen verfügbar, aber auch via Direktkauf per Telefon oder Internet erhältlich sein.