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17.06.2010

Vodafone Deutschland will Netzwartung an Telekomausrüster auslagern

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Mobilfunkanbieter Vodafone will seine Netzwartung an einen Telekomausrüster auslagern. Entsprechende Pläne bestätigte ein Vodafone-Sprecher am Donnerstag Dow Jones Newswires, nachdem zuerst die "Rheinische Post" darüber berichtet hatte. "Wir wollen eine langfristige Partnerschaft von mindestens fünf Jahren", sagte der Sprecher.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Mobilfunkanbieter Vodafone will seine Netzwartung an einen Telekomausrüster auslagern. Entsprechende Pläne bestätigte ein Vodafone-Sprecher am Donnerstag Dow Jones Newswires, nachdem zuerst die "Rheinische Post" darüber berichtet hatte. "Wir wollen eine langfristige Partnerschaft von mindestens fünf Jahren", sagte der Sprecher.

Vodafone hat in Deutschland derzeit rund 13.000 Mitarbeiter, 630 würden durch das Outsourcing zum Netzausrüster wechseln. Vodafone Deutschland werde dem künftigen Partner Bedingungen stellen. "Er muss für die Sicherheit der 630 Arbeitsplätze garantieren und auch das heutige Management soll zu ihm wechseln", erklärte der Sprecher.

Notwendig werde das Outsourcing der Netzwartung wegen der steigenden Anforderungen nach der Ersteigerung zusätzlicher Frequenzen und dem bald beginnenden Einsatz des neuen Mobilfunkstandards LTE. "Für den LTE-Rollout brauchen wir eine größere Flexibilität", sagte der Sprecher. Man werde die Netzwartung bevorzugt an jenen Netzwerkausrüster vergeben, der auch die LTE-Technik liefert.

"Noch ist nicht entschieden, wer die LTE-Technik liefern wird, aber dafür kommen neben Ericsson auch Alcatel-Lucent oder Nokia Siemens Networks in Frage", sagte der Sprecher. Eine Entscheidung sei schon bald zu erwarten, denn der Start der LTE-Technik soll in den kommenden Wochen erfolgen.

Die deutsche Tochter der britischen Vodafone Group plc folgt mit dem Outsourcing einem Trend in der Branche. Der zum Telefonica-Konzern gehörende Netzanbieter O2 hatte erst vor drei Monaten seine Netzwartung an den chinesischen Netzausrüster Huawei ausgelagert. Bereits 2007 hatte sich E-Plus zu einem solchen Schritt entschieden. Der zum niederländischen KPN-Konzern gehörende Mobilfunkanbieter hatte seine Netzwartung damals an Alcatel-Lucent übertragen, damit wechselten 750 Mitarbeiter ihren Arbeitgeber.

Webseite: www.vodafone.com -Von Matthias Karpstein und Jürgen Hesse, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/mak/jhe/brb Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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