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10.11.2009

Vodafone erhöht Sparziel nach 1H-Gewinnanstieg

LONDON (Dow Jones)--Der britische Telekomkonzern Vodafone verschärft angesichts der schwachen Nachfrage im Zuge des Wirtschaftsabschwung seine Sparanstrengungen. Der Konzern aus Newbury konnte im ersten Halbjahr 2009/10 seinen verbuchte Gewinn zwar steigern, doch war das Vorjahresergebnis von Abschreibungen belastet gewesen.

LONDON (Dow Jones)--Der britische Telekomkonzern Vodafone verschärft angesichts der schwachen Nachfrage im Zuge des Wirtschaftsabschwung seine Sparanstrengungen. Der Konzern aus Newbury konnte im ersten Halbjahr 2009/10 seinen verbuchte Gewinn zwar steigern, doch war das Vorjahresergebnis von Abschreibungen belastet gewesen.

Die zuvor angestrebten Einsparungen von 1 Mrd GBP dürften bereits ein Jahr früher erreicht werden als geplant, sagte CEO Vittorio Colao am Dienstag und erhöhte das Sparziel um eine weitere Milliarde bis 2012.

Gleichzeitig seien die Investitionen, so unter anderem in Verbesserungen der Netzqualität, im ersten Halbjahr bei 2,6 Mrd GBP konstant geblieben, sagte Colao. Die Vodafone Group plc hatte außerdem die Dienstleistungen für Firmen und Privatkunden weiter entwickelt, sowie die Festnetzanschlüsse erweitert.

Der Konzern habe in Europa erste Anzeichen einer Stabilisierung des Marktes gesehen, sagte der CEO in einer Telefonkonferenz. Dennoch stehe das Roaming-Geschäft weiterhin vor "Herausforderungen".

Von April bis September konnte Vodafone dank höherer Umsätze sowie niedrigerer Finanzierungskosten und Einkommenssteuern das Ergebnis mehr als verdoppeln. Der Nettogewinn stieg auf 4,82 Mrd GBP. Der Vorjahresbetrag von 2,14 Mrd GBP war durch Abschreibungen von 1,7 Mrd GBP belastet wurden. Vodafone will den Aktionären eine Zwischendividende von 2,66 Pence je Aktie zahlen, 3,5% mehr als im Vorjahr.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg aufgrund von Wechselkurseffekten und der Einsparungen um 2,9% auf 7,46 (7,24) Mrd GBP. Analysten hatten 7,58 Mrd GBP erwartet. Vodafone erwirtschaftet rund 7% des EBITDA im Großbritannien. Auf organischer Basis ohne Akquisitionen, Veräußerungen und Wechselkurseffekte sank das EBITDA hingegen um 7,9%.

Der Umsatz stieg um 9,3% auf 21,76 (19,9) Mrd GBP und lag damit knapp über den Prognosen von 21,71 Mrd GBP. Auf organischer Basis verringerten sich die Erlöse um 3%.

Der freie Cashflow vor Gebühren für Lizenzen und Frequenzen erhöhte sich um 29% auf 4,0 (3,1) Mrd GBP.

Für das Gesamtjahr erwartet Vodafone weiterhin einen bereinigten operativen Gewinn von 11 Mrd bis 11,8 Mrd GBP und einen freien Cashflow vor Lizenz- und Frequenzgebühren am oberen Ende einer Bandbreite von 6 Mrd bis 6,5 Mrd GBP.

Webseite: www.vodafone.com -Von Lilly Vitorovich, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/sha/has Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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