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19.03.2009

Vodafone führt weltweite SLAs für mobile Dienste ein

Mit Service-Level-Agreements will der Mobilfunk-Carrier Großkunden transparentere Managed Mobility Services bieten.

Mit dem neuen Angebot garantiere Vodafone seinen Global-Enterprise-Kunden künftig, dass neue SIM-Karten und Mobiltelefone innerhalb eines bestimmten Zeitraums (zwei beziehungsweise drei Tage) versandt werden, warb Vodafone-Sprecher Mark Street gegenüber dem "IDG News Service". Außerdem gebe der Provider eine Reaktionszeit vor, falls beispielsweise ein Blackberry-Server ausfällt. Gegenüber den Kunden will Vodafone in einem monatlichen SLA-Performance-Report Rechenschaft über die Erfüllung ablegen. Konventionalstrafen bei Nichteinhaltung sind nicht vorgesehen, dafür wird das Angebot aber auch ohne Zusatzkosten zur Verfügung gestellt.

In einem ersten Schritt führt Vodafone die SLAs in 15 Ländern, darunter Deutschland, den USA (über Verizon Wireless), Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien ein – das entspricht dem Carrier zufolge etwa 80 Prozent der Großkunden. Daneben offeriert das Unternehmen erweiterte Service-Levels für bestimmte Nutzerprofile oder richtet eine zentralisierte Schnittstelle für Rechnungsfragen ein.

Aus Sicht von Leif-Olof Wallin, Research Vice President bei Gartner, kommt das Angebot insbesondere großen Unternehmen mit einem zentralen Einkauf entgegen. Diese warteten seit Jahren auf entsprechende Dienste, weil sie bisher mit verschiedenen Service-Levels in einzelnen Ländern zu kämpfen hätten.

Die Marktforscher von Ovum betonen jedoch, dass die von Vodafone eingeführten mobilen SLAs mit Verpflichtungen wie einer Antwortzeit von acht Stunden im Vergleich zum Festnetz noch rudimentär seien.

Erst am Anfang

Dort seien Antwortzeiten von fünf bis 30 Minuten die Norm, schwerwiegende Probleme würden in der Regel bereits in zwei bis vier Stunden aus der Welt geschafft. Die mobilen SLAs von Vodafone seien entsprechend nur der Anfang. (mb)