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17.11.2000 - 

Gastkommentar

Voice over IP rechnet sich

Peter Scheer, Senior Consultant bei der Meta Group Deutschland GmbH, München

Sprachübertragung über paketvermittelnde IP-Netze (Voice over IP = VoIP) ist normal geworden. Dies zeigt sich vor allem bei TK-Anlagen und Call-Centern. VoIP-Anwendungen bieten sich aber auch zum Einsatz im Corporate Network (LAN/WAN) an. Hier lassen sich durch Synergieeffekte die größten Einsparungen bei der IP-Infrastruktur und dem Betrieb der Plattformen erzielen. So verwundert es nicht, dass immerhin 20 Prozent einer Gruppe durch die Meta Group befragter Unternehmen in den nächsten zwei Jahren den Einsatz von VoIP-Technik und -Applikationen planen. Die Hälfte von ihnen argumentiert mit geringeren Betriebskosten.

Mit den IT- und TK-Technologien wachsen auch die jeweiligen Abteilungen zusammen. Inzwischen haben bereits 72 Prozent der Unternehmen eine gemeinsame Abteilung für Sprach- und Datenübertragung, weitere zehn Prozent planen in den nächsten zwei Jahren eine solche. Damit sind weitere Einsparungen im Personalbereich möglich.

Die Sprach-Daten-Integration im LAN und WAN bietet zudem Möglichkeiten, den Anwendern Applikationen zur Verfügung zu stellen. Hier führen Unified Messaging, Voice- und Videokonferenz sowie PBX/Call-Center-Applikationen die Hitliste an. Aufgrund wachsender Bandbreite speziell im WAN-Bereich können diese Applikationen aber auch von ASPs (Application-Service-Providern) gehostet werden. Dieser Markt wird durch die VoIP-Techniken einen kräftigen Wachstumsschub erhalten. Eine weitere Alternative wird daher für die Unternehmen das Outsourcing von Kommunikationsapplikationen sein. Bisher haben sich zehn Prozent der Unternehmen, die VoIP-Technologien einsetzen, dafür entschieden.