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23.08.2005

Voice over IP wälzt den TK-Markt um

Die Deutsche Telekom muss um ihre Festnetz-Pfründe kämpfen.

Der deutsche Markt für Telekommunikation ist im Umbruch. Schon 14 Prozent der Unternehmen nutzen Voice over IP (VoIP), über zwölf Prozent der Auslandsgespräche liefen 2004 über das Internet. Mobilfunk und IP-Telefonie bedrohen das Festnetzgeschäft der Deutschen Telekom und alternativer Festnetzbetreiber massiv. Im Jahr 2004 verbrachten Telekom-Kunden rund ein Viertel weniger Zeit im Festnetz als 2001. Nur mit steigenden Grundgebühren gelang es dem Carrier, gegen den drohenden Umsatzschwund im wichtigsten Geschäftszweig anzukämpfen.

Internet-Service-Provider (ISPs) wie United Internet, Freenet oder AOL sowie Regional- und City-Carrier drängen mit günstigen VoIP-Angeboten in den Telefonie-Massenmarkt. AOLs Deutschland-Chef Stanislas Laurent beispielsweise macht keinen Hehl aus seiner Absicht, "führender Anbieter von digitalen Diensten und Telekommunikation" zu werden. Internet-Telefonie werde auf lange Sicht die Festnetz-Verbindungen ablösen.

Der wichtigste Trumpf, den die Telekom allerdings in Händen hält, ist die letzte Meile zum Endkunden. Etwa 95 Prozent aller von Wettbewerbern bereitgestellten Anschlüsse beruhten 2004 auf gemieteten Telekom-Leitungen. Entsprechend groß ist der Druck seitens konkurrierender TK-Anbieter auf die für Regulierung zuständige Bundesnetzagentur. (Ausführlicher Bericht auf Seite 12.) (hv)