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12.02.2009

Volkswagen kooperiert mit Toshiba bei Elektroautos

12.02.2009
WOLFSBURG (Dow Jones)--Um die Entwicklung von Elektroautos voranzutreiben, will sich die Volkswagen AG mit dem japanischen Elektronikkonzern Toshiba zusammentun. Gemeinsam wollen beide den Stromantrieb für die neue Kleinwagenserie von VW sowie Batteriesysteme für die nächste Generation von Elektroautos entwickeln, wie Europas größter Automobilhersteller am Donnerstag mitteilte. Eine entsprechende Absichtserklärung sei in Wolfsburg unterschrieben worden.

WOLFSBURG (Dow Jones)--Um die Entwicklung von Elektroautos voranzutreiben, will sich die Volkswagen AG mit dem japanischen Elektronikkonzern Toshiba zusammentun. Gemeinsam wollen beide den Stromantrieb für die neue Kleinwagenserie von VW sowie Batteriesysteme für die nächste Generation von Elektroautos entwickeln, wie Europas größter Automobilhersteller am Donnerstag mitteilte. Eine entsprechende Absichtserklärung sei in Wolfsburg unterschrieben worden.

Volkswagen will als erster Hersteller abgasfreie, bezahlbare und sichere Elektrofahrzeuge in Serie anbieten, erklärte der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn. Bis dahin sei jedoch noch viel Forschungs- und Entwicklungsarbeit notwendig, insbesondere bei der Lithium-Ionen-Batterie.

Angesichts hoher Spritpreise und drohender Umweltauflagen überbieten sich die Hersteller derzeit mit Ankündigungen für Elektroautos. Volkswagen testet zunächst den Golf TwinDrive, bei dem ein Dieselmotor den Elektroantrieb unterstützt. Später soll der Kleinwagen Up! als reines Elektroauto kommen.

Auch Daimler reklamiert für sich eine Vorreiterrolle bei alternativen Antrieben und setzt dazu auf eine Forschungskooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Ab Ende 2009 wollen die Stuttgarter den Kleinstwagen Smart auch als Elektroversion bauen. Anfang 2010 soll auch ein Mercedes-Benz mit Strom aus der Steckdose vorfahren.

Nach langem Zögern testet auch BMW den Kleinwagen Mini mit Elektroantrieb. Mitsubishi will bereits 2009 ein Elektromodell anbieten. General Motors (GM) will 2010 mit dem Elektroauto Volt in Serie gehen, bei dem ein Verbrennungsmotor bei Bedarf die Batterie speist. Der US-Automobilhersteller baut die Batterie gemeinsam mit dem südkoreanischen Technologiekonzern LG. Der Hannoveraner Automobilzulieferer Continental AG hatte sich Hoffnungen gemacht, den Zuschlag für diesen Auftrag zu bekommen.

Obwohl die Hersteller noch immer daran tüfteln, wie sich die Reichweite von Elektroautos vergrößern und die Ladezeit verringern lässt, rechnen Experten bereits Anfang des nächsten Jahrzehnts mit dem Marktdurchbruch "jenseits des Golfplatzes".

Die Bundesregierung will die Entwicklung und Markteinführung von Elektroautos in den nächsten Jahren mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen vorantreiben, um Deutschland zum Vorreiter für Elektromobilität zu machen. Bis 2020 sollten 1 Mio am Stromnetz aufladbare Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren. Experten halten das für zumindest sehr ambitioniert.

Webseiten: http://www.volkswagenag.com http://www.daimler.com http://www.kit.edu http://www.bmwgroup.com http://www.gmeurope.com -Von Katharina Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 112, katharina.becker@dowjones.com DJG/kat/brb

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